Keine "Ackermann-Kultur": SPD-Fraktionsvize Stiegler hält an Sparkassen-Modell fest

Keine "Ackermann-Kultur"
SPD-Fraktionsvize Stiegler hält an Sparkassen-Modell fest

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ludwig Stiegler lehnt eine stärkere Öffnung der Sparkassen für privates Kapital ab.

BERLIN. Auf keinen Fall sei das die Meinung der SPD-Fraktion, sagte Stiegler dem Handelsblatt. Er reagierte damit auf den Vorstoß von Finanzstaatssekretärin Barbara Hendricks (SPD), die eine Öffnung der Sparkassen für privates Kapital angeregt hatte.

Das wäre der erste Schritt, um Sparkassen dem Shareholder value-Prinzip zu opfern, sagte Stiegler. Er setze sich dafür ein, dass bei den Sparkassen keine "Ackermann-Kultur" Einzug halte, sagte Stiegler unter Verweis auf den Chef der Deutschen Bank, der ein Renditeziel von 25 Prozent anstrebt. Sparkassen hätten genügend Kapital für ihr Geschäft.

Der Vorstoß werde nach seinem Wissen auch nicht vom Bundeskanzler gestützt. Das sei eine Initiative der Abteilung Geld und Kredit des BMF. Auch die CDU/CSU-Bundesfraktion setzt sich für den Erhalt des aus Sparkassen, privaten Banken und Genossenschaften bestehenden Drei-Säulen-Systems ein.

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