Keine Einigung
Tarifverhandlungen für Bankmitarbeiter vertagt

Zur ersten Verhandlungsrunde haben sich Bankarbeitgeber und die Gewerkschaft Verdi in Potsdam getroffen. Doch die Runde ist ohne konkretes Ergebnis auseinandergegangen. Die Arbeitnehmer fordern sechs Prozent mehr Lohn.
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Die Tarifverhandlungen für die rund 220.000 Mitarbeiter der privaten und öffentlichen Banken sind am Donnerstag nach der ersten Runde ergebnislos vertagt worden. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, fordert sie sechs Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten. Die Arbeitgeber hätten dies zurückgewiesen, aber noch kein Angebot vorgelegt.

Auch die Forderung der Gewerkschaft nach Gesundheitsschutz und tariflichen Regeln zum Schutz vor übermäßigem Leistungsdruck, eine Verlängerung der Vorruhestandsregelung und eine Erhöhung der Auszubildendenquote seien abgelehnt worden. Die Banken seien dabei, die Krise zu überwinden, erklärte Verdi. Die Beschäftigten seien „genau jetzt an der Reihe“, eine angemessene Gehaltserhöhung zu bekommen.

Die Laufzeit des neuen Tarifvertrags soll nach Vorstellung der Gewerkschaft zwölf Monate betragen. Die nächste Verhandlungsrunde soll am 29. März in Frankfurt am Main stattfinden.

Kommentare zu " Keine Einigung: Tarifverhandlungen für Bankmitarbeiter vertagt"

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  • Auf dier Straße gehen bringt da nichts.
    Gleich mal die Geldautomaten lahm legen.
    Dann sind die 6 prozent gleich genehmigt.

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