"Keine interessanten Zukaufsmöglichkeiten in Deutschland": Aegon enttäuscht Anlysten trotz Gewinnsteigerung

"Keine interessanten Zukaufsmöglichkeiten in Deutschland"
Aegon enttäuscht Anlysten trotz Gewinnsteigerung

Der niederländische Versicherer Aegon hat seinen Netto-Gewinn 2004 kräftig gesteigert. Analysten zeigten sich jedoch von der Entwicklung im Schlussquartal sowie von dem fehlenden Ausblick für 2005 enttäuscht.

HB AMSTERDAM. Aegon-Chef Don Shepard sagte am Donnerstag bei der Vorlage der Bilanz lediglich, er rechne mit einem „angemessen erfolgreichen Jahr“ angesichts der Verbesserung des Marktumfeldes bei Aktien und Zinsen.

Aegon, das nach Marktkapitalisierung und Vermögenswerten zu den zehn größten börsennotierten Versicherungsunternehmen der Welt zählt, sieht sich den Angaben nach zudem weiter nach Zukaufsmöglichkeiten in Deutschland, Japan und Mexiko um. In Deutschland sei aber nichts Interessantes entdeckt worden, was weiter verfolgt werde, sagte Shepard. Das Unternehmen ist vor allem im Bereich Lebensversicherungen tätig.

Der Netto-Gewinn stieg 2004 um 61 Prozent auf 1,66 Milliarden Euro, wie Aegon mitteilte. Die in Den Haag ansässige Gruppe hatte einen Netto-Gewinn von mindestens 1,6 Milliarden Euro in Aussicht gestellt - nach Vor-Steuer-Belastungen in Höhe von 218 Millionen Euro wegen eines Rechtsstreits mit der französisch-belgischen Bank Dexia. Analysten hatten in einer Umfrage mit 1,53 Milliarden bis 1,7 Milliarden Euro gerechnet. Mit einer Anhebung seiner Jahresdividende um fünf Prozent auf 0,42 Euro erfüllte Aegon die Erwartungen.

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