Konsolidierung im Bankensektor: Kartellamt prüft Fusion von DZ Bank und WGZ Bank

Konsolidierung im Bankensektor
Kartellamt prüft Fusion von DZ Bank und WGZ Bank

Sollte die Zusammenlegung gelingen, erwarten die Finanzinstitute jährliche Ertrags- und Effizienzpotenziale von bis zu 120 Millionen Euro.

HB DÜSSELDORF. Die geplante Fusion der beiden großen genossenschaftlichen Zentralinstitute DZ Bank und WGZ Bank wird vom Kartellamt geprüft. Die Zusammenlegung der Institute sei der Behörde zur Genehmigung vorgelegt worden, hieß es am Dienstag aus Kreisen der DZ Bank. Bereits im September hatten sich beide Institute auf die Fusion verständigt.

Der Hauptsitz des neuen Instituts mit dem Namen DZ Bank soll nach früheren Angaben Frankfurt sein, wichtige Teilbereiche sind aber auch für Düsseldorf, den Sitz der WGZ Bank, vorgesehen. Beide Institute beschäftigen zusammen rund 5000 Mitarbeiter. Die Verschmelzung der Zentralinstitute von mehr als 1200 Volks- und Raiffeisenbanken soll rückwirkend zum 1. Januar 2009 erfolgen. Der Zusammenschluss soll im Sommer auf den Hauptversammlungen beschlossen werden. Als neuer Chef ist der bisherige DZ-Vorstandsvorsitzende Wolfgang Kirsch vorgesehen, WGZ-Chef Werner Böhnke soll an die Spitze des Aufsichtsrates rücken.

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