Konzentration aufs Sachversicherungsgeschäft: Mannheimer wieder in Gewinnzone

Konzentration aufs Sachversicherungsgeschäft
Mannheimer wieder in Gewinnzone

Operativ hat die von der österreichischen Uniqa-Gruppe übernommene Versicherung Mannheimer AG Holding im vergangenen Jahr wieder die Gewinnzone erreicht.

HB MANNHEIM. Die Mannheimer AG teilte am Mittwoch mit, das Ergebnis aus dem gewöhnlichen Geschäft habe im vergangenen Jahr 0,2 Mill. € betragen, nachdem 2003 noch ein Verlust von 312,6 Mill. € in den Büchern gestanden hatte. Die Lebensversicherung der Mannheimer hatte durch eine falsche Anlagestrategie, die zu hohen Abschreibungen auf die Kapitalanlagen führte, die gesamte Gruppe in Existenznot gebracht. Als Retter sprangen schließlich die Österreicher ein.

Die Beitragseinnahmen der Mannheimer lagen 2004 bei 343,2 Mill. €. Ein Jahr zuvor waren dem Versicherungskonzern noch 627,8 Mill. € zugeflossen. Damals gehörten noch die Mannheimer Leben und die Mannheimer Krankenversicherung zum Konzern. Inzwischen konzentriert sich die Mannheimer AG auf das angestammte Sachversicherungsgeschäft. Der Internet-Versicherer Mamax verbuchte einen versicherungstechnischen Verlust vom 2,9 Mill. €. Die Mannheimer Krankenversicherung war im November von der Mutter Uniqa übernommen worden, nachdem sie kurzzeitig mehrheitlich an die Dortmunder Continentale verkauft worden war.

Die Schaden-Kosten-Quote, eine der wichtigsten Kennziffern der Sachversicherung, habe sich 2004 auf 90,7 von 97,1 % verbessert. Die Quote gibt das Verhältnis von Schadenaufwand und Kosten zu den Prämieneinnahmen an. Das versicherungstechnische Ergebnis nannte die Mannheimer mit 15,1 Mill. €, auch das Kapitalanlageergebnis war mit 12,6 Mill. € positiv.

Der größte österreichische Versicherungskonzern Uniqa hat im vergangenen Jahr einen Gewinn vor Steuern von 120 Mill. € erzielt und das Ergebnis damit um 75 % gesteigert.

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