Konzern steigt bei israelischer Bank ein: Deutsche Bank verkauft für Israel Leumi-Paket

Konzern steigt bei israelischer Bank ein
Deutsche Bank verkauft für Israel Leumi-Paket

Die Deutsche Bank beteiligt sich an der israelischen Bank Leumi. Die Anteile an der mehrheitlich im Staatsbesitz befindlichen Bank sollen nun weltweit bei institutionellen Anlegern weiterverkauft werden.

HB FRANKFURT. „Die Deutsche Bank bietet bis zu zehn Prozent der Leumi-Aktien im Auftrag der israelischen Regierung institutionellen Investoren in Israel und weltweit an“, sagte ein Sprecher der Deutschen Bank am Dienstag.

Zuvor hatte das israelische Finanzministerium bekannt gegeben, 6,5 % der Leumi-Anteile, der zweitgrößten Bank des Landes, an die Deutsche Bank verkauft zu haben. Deutschlands größte Bank hat zudem eine Option, noch am Dienstag weitere 3,5 % der Leumi-Anteile zum gleichen, nicht genannten Preis zu erwerben. Weitere Details wollte das Finanzministerium am Dienstagabend bekannt geben.

Auch die Deutsche Bank wollte sich zum Kaufpreis nicht äußern. Das 6,5-prozentige Paket ist zum letzten Börsenkurs der Leumi-Aktie von Montagabend gut 200 Mill. € wert. Die israelische Regierung hatte vor der Transaktion 32 % der Anteile an Leumi gehalten.

Finanzminister Benjamin Netanjahu bezeichnete die Beteiligung als Beleg großen Vertrauens in die israelische Wirtschaft. Für den Anteil werde die Deutsche Bank etwa 1,15 Mrd. Schekel (rund 201 Mio Euro) zahlen, hieß es.

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