Kreditkarten
Hackerangriff auf Citigroup verursacht Millionenschaden

3400 Kreditkarten der US-Großbank Citigroup wurden bei einem Hackerangriff ausgespäht. Der Schaden geht in die Millionen. Weltweit wächst die Angst vor Cyberkriminaliät.
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BangaloreDurch den Hackerangriff auf die US-Großbank Citigroup sind einem Zeitungsbericht zufolge Kunden Schäden in Millionenhöhe entstanden. Etwa 3400 Kreditkarteninhaber, deren Daten ausgespäht wurden, hätten Verluste über 2,7 Millionen Dollar erlitten, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise. Darüber habe das nach Bilanzsumme drittgrößte US-Institut diese Woche Regierungsvertreter informiert. Von Citigroup war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Vergangene Woche hatte die Bank die von der Hackerattacke im Mai betroffenen nordamerikanischen Kreditkarten-Konten auf etwas über 360.000 beziffert. Daten, die zum Betrug genutzt werden können, seien nicht gefährdet, hatte es geheißen. 

Weltweit wächst die Furcht, dass die Cyber-Kriminalität immer größere Ausmaße annehmen könnte. Unlängst waren auch der US-Rüstungsriese Lockheed Martin, der japanische Unterhaltungskonzern Sony und der Internet-Gigant Google ins Visier von Hackern geraten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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