Kreditkartenanbieter
Visa steigert Quartalsgewinn um 14 Prozent

Visa lässt sich von der Schuldenkrise nicht beeindrucken. Der Kreditkartenkonzern konnte den Gewinn im vergangenen Quartal deutlich steigern. Ganz zufrieden waren die Investoren aber nicht.
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Charlotte / San Francisco Trotz Schuldenkrise zücken die Menschen immer häufiger ihre Kreditkarte. Davon profitiert der weltgrößte Anbieter Visa. Der Finanzkonzern Visa hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal dank dieses häufigeren Einsatzes seiner Kreditkarten gesteigert.

Der Konkurrent von MasterCard und American Express verdiente im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 880 Millionen Dollar, was einer Zunahme um 14 Prozent entspricht. Die Einnahmen legten um 12,6 Prozent auf 2,38 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen in San Francisco mitteilte. Firmenchef Joseph Saunders geht auch fürs gerade angebrochene Geschäftsjahr von einem Wachstum in ähnlicher Größenordnung aus. Den laufenden, 1 Milliarde Dollar schweren Aktienrückkauf stockte das Management um den gleichen Betrag auf.

Innerhalb eines Jahres stieg die Zahl der Transaktionen um neun Prozent auf 13 Milliarden Dollar. Das Volumen legte um 13 Prozent zu. Besonders das grenzüberschreitende Zahlen stieg an - etwa im Urlaub, bei Geschäftsreisen oder Bestellungen im Ausland.

Auf seinem Heimatmarkt ist das Unternehmen zunehmend der Konkurrenz von MasterCard ausgesetzt. Einige US-Banken wanderten zuletzt von Visa zu MasterCard ab. Investoren reagierten zunächst enttäuscht auf die Zahlen. Mit dem Gewinn übertraf Visa zwar die Erwartungen der Analysten, aber im nachbörslichen Handel gaben die Aktien um zwei Prozent nach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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