Krisenbank
Monte Paschi bekommt milliardenschwere Staatshilfen

Der Protest von Verbraucherschützern war wirkungslos: Wie geplant erhält die älteste Bank der Welt stattliche Staatshilfen und kann so die Verluste aus Derivate- und anderen Handelsgeschäften ausgleichen.
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MailandDie italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena hat wie geplant milliardenschwere Staatshilfen erhalten. Das Finanzministerium erwarb zu diesem Zweck spezielle Anleihen des Instituts im Volumen von 4,07 Milliarden Euro, wie das älteste Geldhaus der Welt am Donnerstag mitteilte.

Eine Verbraucherschutzorganisation hatte zuletzt noch versucht, mit rechtlichen Schritten die Rettungsaktion zu blockieren. Ein Gericht in Rom lehnte aber den Antrag ab und machte damit den Weg für die Hilfen frei.

Die drittgrößte Bank Italiens musste im vergangenen Jahr um staatliche Unterstützung bitten. Eine Reihe von Derivate- und anderen Handelsgeschäften hatte dem Institut Verluste von 730 Millionen Euro eingebrockt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Krisenbank: Monte Paschi bekommt milliardenschwere Staatshilfen"

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  • Jawoll! Wo kämen wir denn sonst hin, wenn Banken Verluste und schwere Fehler tragen müssen. Das wollen die Reichen und Einflussreichen nicht. Ausbaden darf das Luigi Normalsteuerzahler, bzw. dessen Kinder und Kindeskinder.

    Der Bankenrettungswahn ist einfach nur pervers. In 100 Jahren werden Schüler ungläubig den Kopf schütteln, wenn sie darüber in Büchern lesen. Wie konnten unsere Uropas und Uromas soetwas zulassen?

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