Kritik an Deutscher Bank setzt sich fort: Bütikofer attackiert Ackermann persönlich

Kritik an Deutscher Bank setzt sich fort
Bütikofer attackiert Ackermann persönlich

Grünen-Chef Reinhard Bütikofer hat in der Debatte um die Unternehmenspolitik der Deutschen Bank den Chef des größten deutschen Geldinstituts, Josef Ackermann, persönlich scharf angegriffen.

HB BERLIN. „Ich sehe einen verantwortungslosen Chef der Deutschen Bank, der so tut, als könnte er nur von der Gesellschaft und von der Politik fordern, als müsse er nicht auch ein guter Staatsbürger sein“, sagte Bütikofer am Mittwoch in der ARD. Ein Unternehmen wie die Deutsche Bank dürfe nicht die Gewinnmaximierung zum alleinigen Unternehmensziel erklären, sondern müsse auch an einem funktionierenden Gemeinwesen mitwirken, forderte Bütikofer: „Das kann ich hier nicht erkennen.“

Die Deutsche Bank hatte trotz einer kräftigen Gewinnsteigerung kürzlich erklärt, sie werde 6 400 Stellen abbauen. Der Grünen-Politiker warf Ackermann wegen dessen Zurückweisung der Kritik vor, „der Anmaßung nun die Arroganz hinzuzufügen“. Kritik aus Politik und Gesellschaft dürfe nicht als Kasperletheater denunziert werden. Am Dienstag hatten mehrere SPD-Politiker zu einem Boykott der Bank aufgerufen, um gegen den weiteren Stellenabbau trotz Unternehmensgewinnen zu protestieren.

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