Kündigung für Sicherheitsberater HSH Nordbank zieht Konsequenzen aus Spitzelaffäre

Die Spitzelaffäre bei der HSH Nordbank hat erste Konsequenzen. Die Landesbank hat die Verbindung zu der Wirtschaftsdetektei Prevent Ende vergangene Woche gekündigt. Die Sicherheitsberater hatten im Auftrag der HSH nach undichte Stellen in der Bank gesucht.
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Wegen der Intrigen- und Spitzelvorwürfe steht die Führung der Bank massiv unter Druck. Quelle: dpa

Wegen der Intrigen- und Spitzelvorwürfe steht die Führung der Bank massiv unter Druck.

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FRANKFURT. Die HSH Nordbank zieht erste Konsequenzen aus der Spitzelaffäre. Wie das Handelsblatt aus Hamburger Finanzkreisen erfuhr, hat die Landesbank die Verbindung zu der Wirtschaftsdetektei Prevent Ende vergangene Woche gekündigt. Die Sicherheitsberater waren im Jahr 2005 von der HSH angeheuert worden, um „undichte Stellen“ in der Bank auszumachen und zu beseitigen.

Im Zuge dieser Untersuchung tauchte möglicherweise gefälschtes Beweismaterial auf, das mehrere Vorstände ihren Posten kostete. Wegen der Intrigen- und Spitzelvorwürfe steht die Führung der Bank unter massivem Druck.

Den Stand ihrer Zusammenarbeit und die Kündigung derselben wollten weder Prevent noch die HSH kommentieren. In Bankkreisen heißt es jedoch vielsagend, dass beide Seiten heute glücklicher wären, wenn sie sich nie getroffen hätten.

Seit Juli ist August Hanning, ehemaliger Chef des Bundesnachrichtendienstes und späterer Staatssekretär im Innenministerium, Vorsitzender eines dreiköpfigen Fachbeirats von Prevent, das sich auf die Abwehr von Wirtschaftskriminalität spezialisiert hat. Der parteilose Jurist gilt als einer der führenden internationalen Sicherheitsexperten.

Im November 2009 wurde er von Bundesinnenminister Thomas de Maizière in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Nun bemüht er sich nach Kräften, seinen Ruf nicht durch die HSH-Affäre zu beschädigen. „Ich stehe mit Rat zur Seite, bin aber nicht im operativen Geschäft tätig“, sagt er dem Handelsblatt. „Ich bin nicht in die HSH-Recherchen eingebunden.“

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1 Kommentar zu "Kündigung für Sicherheitsberater: HSH Nordbank zieht Konsequenzen aus Spitzelaffäre"

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  • interessant ! Wer fand bereits 2005, dass es undichte Stellen in der HSH gab ? - Und alle Chefs von Prevent stammen aus Hamburg von Polizei- bis innenbehörde, bKA usw . Vielleicht wird Dr. No auch grad etwas untergeschoben....

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