Kunden heben Gelder ab: Angst vor dem Bankensturm

Kunden heben Gelder ab
Angst vor dem Bankensturm

Angesichts der Probleme der Euro-Zone wächst die Angst vor einem Sturm auf die Banken. Noch ist es ein Wind, der kontrollierbar erscheint. Aber das könnte sich rasch ändern.
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DüsseldorfWas lange Zeit undenkbar schien, rückt in den Bereich des Möglichen: Finanzexperten rund um den Globus machen sich mit dem Szenario vertraut, dass die Euro-Zone zerbrechen könnte. Unmittelbar damit verbunden ist die Gefahr eines Sturms auf die Banken. Denn wenn ein Land sich vom Euro löst, wird das zu einer scharfen Abwertung der nationalen Währung führen.

Um die Auswirkungen auf die eigenen Guthaben zu mildern, haben viele Sparer bereits damit begonnen, ihr Geld vorsorglich ins Ausland zu transferieren. So verwalten griechische Banken heute 30 Prozent weniger Geld als Anfang 2010, wie die Schweizer Zeitung „NZZ am Sonntag“ kürzlich berichtete.

Bei den Geldhäusern in den Krisenstaaten Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien haben sich die Einlagen von Privat- und Unternehmenskunden laut Daten der Europäischen Zentralbank bis Ende März innerhalb von 15 Monaten insgesamt um 80,6 Milliarden Euro oder 3,2 Prozent verringert. Schweizer Banken hingegen verzeichnen derzeit enorme Geldzuflüsse.

Bisher macht zwar sogar der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman, der durchaus für Katastrophenszenarien zu haben ist, eher ein „Bank Jog“ als ein „Bank Run“ aus - also eher einem gemächlichen Dauerlauf als einem rasanten Spurt auf die Konten. Doch viele Experten wie Andrew Bosomworth, Deutschlandchef des weltgrößten Anleiheverwalters Pimco, warnen: „Die Abflüsse bei Banken in den Peripherieländern drohen sich weiter zu beschleunigen.“

Zu einem Bankensturm kann es laut Matt King von der US-Großbank Citigroup ganz schnell kommen. „Am Abend davor geht es Dir gut, aber am Morgen danach ist es zu spät“, zitierte ihn die „New York Times“.

Der oberste Anlagechef der Schweizer Großbank UBS, Alexander Friedman, sieht bereits vor den griechischen Parlamentswahlen am 17. Juni eine erhebliche Gefahr, dass Kunden in europäischen Krisenstaaten die Bankschalter stürmen könnten. „Ansteckungsbefürchtungen dürften dazu führen, dass Privatkunden in Portugal, Irland, Italien und Spanien ihre Einlagen abziehen, weil sie sich Sorgen um die Solvenz der Banken oder eine mögliche Währungsumstellung machen“, schrieb der Chief Investment Officer jüngst an die Kundenberater der Bank. „Dies könnte einen großen Bankenkollaps auslösen, der wirklich beispiellose Schritte der Europäischen Zentralbank erforderte.“

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  • +++ Bargeld hat Macht! +++

    Nachdem ich jetzt meine Barschaft von den Konten geholt habe und über erhebliche Bargeldmengen verfüge damit alles Bar statt EC-Karte & Kreditkarte bezahle, sind die Menschen viel aufgeschlossener bei der Preisreduzierung.

    Das ist ein schönes Echo!

    Der 200€ Schein hat nicht nur eine schöne Mediterrane gelbe Farbe, er hat auch eine erheblich preissenkende Wirkung beim Einkaufen!

  • 31.05.2012, 08:24 Uhr Anonym Alfred

    Gut zu wissen, es gibt einen INTELLIGENTEN…

    Sie?

  • Geile Endzeitstimmungstheorien!Wie weit sind wir eigentlich schon gesunken?Offensichtlich noch nicht weit genug.Da geht noch was!Der Mensch ist archaisch gestrickt,dumm und böse!Was für eine orientierungslose Horde sind wir, da nur Macht und Besitztum uns lenkt.Die Masse Mensch wird langsam ungeduldiger und unzufriedener.Eine sehr gefährliche Mixtur braut sich da zusammen!Die Kräfteverhältnisse auf der Erde werden sich verschieben,doch wohin nur? Allen fehlt der Überblick, wirklich allen.

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