Kurskorrektur: DAB Bank drängt ins Brokerage

Kurskorrektur
DAB Bank drängt ins Brokerage

Die DAB Bank, mit rund einer Millionen Kunden die Nummer zwei unter den deutschen Direktbanken, plant nach Handelsblatt-Informationen unter ihrem neuen Vorstand Ernst Huber eine geschäftspolitische Kurskorrektur. Ziel ist, im Brokerage noch stärker zu werden.

HB FRANKFURT. Dazu soll das Angebot im Brokerage so ausgebaut werden, dass die Tochter der Hypo-Vereinsbank (HVB) als „erste Adresse in diesem Bereich wahrgenommen“ werde, sagte Huber dem Handelsblatt. Das Institut will Huber zufolge stärker in das lukrative, aber hart umkämpfte Geschäft mit börsenerfahrenen Kunden vordringen. „Potenzial sehen wir auch im Bereich der Vieltrader.“

Das Geschäft mit besonders aktiven Kunden, die oft Aktien und andere Wertpapiere kaufen und verkaufen, gilt als lukrativ, weil es hohe Margen abwirft. Wie viele der rund eine Million DAB-Kunden zu dieser, wissenschaftlich nicht exakt definierten Gruppe gehören, wollte Huber nicht sagen. Im Schnitt tätigen die DAB-Kunden bislang aber lediglich knapp eine Order pro Monat.

Bisher liegt die Stärke der DAB Bank vor allem im Fondsgeschäft. Außerdem ist sie als Dienstleister für unabhängige Finanzberater tätig, denen sie Infrastruktur und Produkte zur Verfügung stellt. Huber kommt nun als Vorstandschef der im Wertpapiergeschäft (Brokerage) weitaus erfahreneren Österreichtochter Direktanlage.at in das Führungsgremium der DAB Bank. Er bleibt Chef der Direktanlage.at und wird die DAB gemeinsam mit dem gleichberechtigten Vorstandskollegen Alexander von Uslar leiten.

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