Kweku Adoboli
Früherer UBS-Investmentbanker bleibt in Haft

Der frühere UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli bleibt weiter in Haft. Der 31-Jährige soll Milliarden mit unerlaubten Risikogeschäften verzockt haben. Der Prozess beginnt voraussichtlich am 3. September.
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LondonDer frühere UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli bleibt im Verfahren um Risikogeschäfte mit Milliardenverlusten bei dem Schweizer Bankhaus weiter in Haft. Er erschien am Mittwoch in London vor Gericht. Es handelte sich um einen formalen Termin, bei dem verwaltungsrechtliche Fragen geklärt wurden. Der Prozess soll vermutlich am 3. September beginnen.

Der aus Ghana stammende Investmentbanker soll als Mitarbeiter von UBS in London 2,35 Milliarden US-Dollar (rund 1,7 Milliarden Euro) mit nicht genehmigten Risikogeschäften verzockt haben. Dem 31-Jährigen werden Betrug und Fälschung der Buchführung vorgeworfen. Er hatte im Januar auf „nicht schuldig“ plädiert. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm mehrere Jahre Gefängnis.

Eine weitere formale Anhörung wurde für den 8. Juni angesetzt, auch am 20. Juli könnte es noch eine geben. Der Fall war im September 2011 ans Tageslicht gekommen. UBS war daraufhin unter Druck geraten, der Bank wurden mangelhafte Kontrollen vorgeworfen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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