Landesbank
LBBW startet schwächer ins Jahr

Die LBBW hat im ersten Quartal 2012 mehr verdient als im gesamten Vorjahr. Das Auftaktquartal fiel allerdings schwächer aus als 2011. Entsprechend verhalten bewertete die größte deutsche Landesbank das Ergebnis.
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StuttgartDie Landesbank Baden-Württemberg ist 2012 mit weniger Gewinn gestartet als vor einem Jahr. Nach derzeitigen Schätzungen erwarte das Institut im ersten Quartal einen Vorsteuergewinn in der Größenordnung von etwa 150 Millionen Euro, teilte Deutschlands größte Landesbank am Mittwoch in Stuttgart mit. Die LBBW sei zufriedenstellend ins Jahr gestartet, erklärte Vorstandschef Hans-Jörg Vetter. „Das von zahlreichen Sonderfaktoren beeinflusste Ergebnis des ersten Quartals 2011 wird allerdings nicht erreicht werden.“

Damals hatte die LBBW unter anderem von Wertaufholungen bei Anleihen und Derivaten sowie Verkäufen von Beteiligungen profitiert und vor Steuern 455 Millionen Euro verdient.

Vor diesem Hintergrund zeigte sich Vorstandschef Vetter zufrieden mit den Zahlen Anfang 2012. „Die positive Entwicklung der operativen Geschäftsfelder hat sich in den ersten Monaten fortgesetzt.“ Für das Gesamtjahr bekräftigte Vetter das Mitte März ausgegebene Ziel, das Ergebnis im Vergleich zum Jahr 2011 zu steigern.

Nach drei Verlustjahren hatte sich die LBBW 2011 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekämpft und einen Überschuss von 87 Millionen Euro eingefahren. Nach der internationalen Rechnungslegungsvorschrift IFRS betrug das Konzernergebnis vor Steuern 117 Millionen Euro.

Maßgeblichen Anteil an der Rückkehr in die Gewinnzone hatte das Unternehmenskundengeschäft, das 2011 laut Vetter „das mit Abstand erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Bank“ verbuchte. Der Gewinn vor Steuern betrug in dem Bereich 1,25 Milliarden Euro. Auf diese Kundschaft will sich die LBBW in Zukunft weiter fokussieren. „Wir wollen eine ganz langweilige Bank sein“, sagte Vetter.

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