Landesbanken
Helaba macht sich fit für den Stresstest

Die Eigentümer der Helaba machen die hessisch-thüringische Landesbank fit für den europäischen Banken-Stresstest.
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FRankfurtDie Eigentümer der Helaba machen die hessisch-thüringische Landesbank fit für den europäischen Banken-Stresstest. Dazu sollen die Stillen Einlagen des Landes Hessen sowie der Sparkassen aus Hessen und Thüringen so angepasst werden, dass sie die umstrittenen Kriterien der Belastungsprobe der Bankenaufseher erfüllen, wie die Eigentümer am Mittwoch mitteilten. „Wir sind uns einig im Ziel, dass die Helaba diesen Stresstest bestehen soll und wird“, sagte der hessische Finanzminister Thomas Schäfer. „Alles andere ist für uns keine Option.“

Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner erklärte: „Ich bin froh, dass wir den drohenden Reputationsschaden damit vermieden haben.“ Die Landesbank habe „den härtesten realen Stresstest der Finanzgeschichte, die weltweite Finanzmarktkrise, ohne staatliche Stützungsmaßnahmen bewältigt“. Sie sei mehr als ausreichend mit Kapital ausgestattet.

Schäfer sagte: „Die Helaba ist eine Bank mit Zukunft, die auf einem soliden Fundament steht.“ Mehr als die Hälfte des Kernkapitals der Helaba besteht aus Stillen Einlagen, die bei dem Stresstest nicht als Kapitalbasis anerkannt werden, weil umstritten ist, ob sie im Krisenfall dazu taugen, Verluste aufzufangen. Angesichts der verschärften Bedingungen drohte die Helaba daher wie die NordLB im Stresstest durchzufallen, nachdem beide schon vor einem Jahr nur knapp bestanden hatten. Um das zu verhindern, müssen die Eigner der betroffenen Landesbanken bis Ende April handeln. Die NordLB hatte bereits in der vergangenen Woche die nötigen Schritte in die Wege geleitet: Das Land Niedersachsen wandelt seine Stillen Einlagen in Kernkapital und finanziert eine Kapitalerhöhung.

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