Landesbanken
Niedrigzinsen lassen LBBW-Gewinne stagnieren

Die niedrigen Zinsen der EZB wirken sich auch auf die baden-württembergische Landesbank aus. Der Gewinn blieb auf Vorjahresniveau. Der Vorstandschef Vetter zeigte sich trotzdem zufrieden.
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FrankfurtDie schwache Kreditnachfrage und steigende Kosten für die Bankenaufsicht machen der Landesbank Baden-Württemberg zu schaffen. Das Vorsteuerergebnis brach im ersten Quartal um 16 Prozent auf 74 Millionen Euro ein, wie die größte deutsche Landesbank am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich stagnierte der Gewinn bei 68 Millionen Euro. Wegen der verschiedenen Belastungsfaktoren sei die Bank mit der operativen Entwicklung des Geschäfts jedoch zufrieden, erklärte Bankchef Hans-Jörg Vetter. Für 2014 strebt die LBBW weiterhin ein Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau an.

Das Zinsergebnis sank um gut fünf Prozent auf 439 Millionen Euro. Das lag nicht nur am mangelnden Appetit der Kunden auf neue Finanzierungen. Die Bank baute auch als Konsequenz aus der notwendigen Sanierungen ihre Risikoaktiva um weitere zwei Milliarden Euro auf nunmehr 88 Milliarden Euro ab. Damit gingen jedoch auch Zinsgewinne verloren.

Für den Stresstest der Bankenaufseher sieht sich die LBBW gut gerüstet. Die harte Kernkapitalquote nach Basel III habe sich auf 12,9 Prozent verbessert - das hier zu erreichende Minimum liegt bei 5,5 Prozent. Allerdings beklagte die LBBW die steigenden Kosten, die mit dem höheren Aufwand durch die schärferen Kontrollen entstehen. Die Sachkosten seien vor allem deshalb im ersten Quartal um 28 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahrsquartal gestiegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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