Landwirtschaftliche Rentenbank
Landwirte und Dörfer investieren wieder

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat im ersten Halbjahr wieder mehr Programmkredite vergeben. Landwirte und kleinere Gemeinden investieren vor allem in erneuerbare Energien.
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FrankfurtLandwirte und ländliche Gemeinden haben wieder mehr Luft für Investitionen in Landkäufe, Kanäle oder Biogasanlagen. Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat im ersten Halbjahr 2,86 Milliarden Euro an Programmkrediten zugesagt, 5,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie die zweitgrößte deutsche Förderbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Fast 40 Prozent davon machten Kredite für Investitionen in erneuerbare Energien aus. Eine Sprecherin der Rentenbank sagte, der größte Teil sei erneut auf Biogasanlagen entfallen. Auch Darlehen für Windräder legten zu, während deutlich weniger Bauern in Solaranlagen investierten. Dafür brauchten die Landwirte anders als Anfang 2010 kaum noch Liquiditätshilfen von der Rentenbank.

Fast verdoppelt haben sich die Kredite für die ländliche Entwicklung. Hier unterstützt die Rentenbank - oft zusammen mit regionalen Förderbanken - Gemeinden beim Infrastruktur-Ausbau in den Dörfern. Das operative Ergebnis der Rentenbank ist in den ersten sechs Monaten nach dem internationalen Bilanzstandard IFRS mit 144 (Vorjahr: 141) Millionen Euro stabil geblieben. Nach Absicherungs- und Bewertungseffekten lag der Gewinn mit 153,2 (120,9) Millionen Euro deutlich über Vorjahr. Finanzvorstand Hans Bernhardt erklärte, das operative IFRS-Ergebnis werde 2011 leicht über den bisher geplanten 243 Millionen Euro liegen. Das wäre aber noch unter den 296 Millionen Euro, die die Rentenbank im vergangenen Jahr erwirtschaftet hatte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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