LBB wird zur „Berliner Sparkasse“ Landesbank legt auch ihren Namen ab

Die Landesbank Berlin (LBB) schrumpft nicht nur zur Großsparkasse, sie wird in Zukunft auch Sparkasse heißen. Die LBB legt sich den Traditionsnamen „Berliner Sparkasse“ zu. Deutschland hat wieder eine Landesbank weniger.
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Neuer Schilder sind fällig: Die Zentrale der Landesbank Berlin, die bald gänzlich „Berliner Sparkasse“ heißen wird. Quelle: ap

Neuer Schilder sind fällig: Die Zentrale der Landesbank Berlin, die bald gänzlich „Berliner Sparkasse“ heißen wird.

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BerlinDie Landesbank Berlin (LBB) konzentriert sich künftig auf das regionale Sparkassengeschäft. Die Kapitalmarkt- und gewerblichen Immobiliengeschäfte sollen ausgelagert werden. Das kündigte der Vorstand den Angestellten in einem Brief an, der der dpa am Mittwoch vorlag. Der Name LBB wird demnach wegfallen. Das Geschäft mit den meist regionalen Privat- und Geschäftskunden läuft dann unter dem Traditionsnamen „Berliner Sparkasse“.

Die LBB-Tochtergesellschaft Berlin Hyp soll eigenständig werden und für die 400 deutschen Sparkassen das überregionale Immobilienfinanzierungsgeschäft übernehmen. Das kundenbezogene Geschäft an den Kapitalmärkten wird an die Deka Bank übergeben.

Darauf hätten sich die regionalen Sparkassenverbände am Montag geeinigt. Der Vorstand betonte: „Die Berliner Sparkasse, seit jeher prägender Kern unserer Bank, würde somit in ihren Märkten und gegenüber unseren Kunden deutlich sichtbarer werden.“

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) soll am 12. Dezember allen Sparkassen die Entscheidung erläutern. Die entsprechenden Gremien sollen die endgültigen Beschlüsse im ersten Quartal 2013 fassen. Die Umstrukturierung wird dann noch viele Monate dauern.

 
  • dpa
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