LBLux
BayernLB verkauft Teile der Luxemburg-Tochter

Die BayernLB stößt das Privatkundengeschäft ihrer Luxemburger Tochter LBLux ab. Doch das könnte erst der Anfang eines Benelux-Ausverkaufs sein: Das Firmenkundengeschäft könnte bald folgen.
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FrankfurtDie BayernLB gibt Teile ihrer Luxemburger Tochter LBLux ab. Das Privatkundengeschäft des Instituts werde an die Privatbank Banque de Luxembourg verkauft, erklärte die zweitgrößte deutsche Landesbank am Donnerstag. Über die Veräußerung des Firmenkundengeschäfts, des zweiten Standbeins der LBLux, verhandelt die Bank noch. „Hier laufen die Gespräche“, sagte ein Sprecher des Instituts.

Die LBLux, die zuletzt auf eine Bilanzsumme von knapp fünf Milliarden Euro kam, gehört seit den 70er-Jahren zur BayernLB. Die Landesbank, die in der Finanzkrise vom Staat gerettet wurde, muss auf Druck der EU-Kommission jedoch schrumpfen und zahlreiche Beteiligungen verkaufen, darunter bis Ende 2014 auch die LBLux.

Im laufenden Jahr hat die BayernLB bereits die Wohnungsbaugesellschaft GBW, die bulgarische Unionbank, ein Aktienpaket an der Lufthansa sowie Anteile an der SaarLB und dem Leasingfonds-Anbieter KGAL verkauft. „Wir haben im Jahr 2013 im hohen Tempo den Abbau von Nicht-Kernaktivitäten vorangetrieben und damit zahlreiche Verpflichtungen aus dem EU-Beihilfeverfahren bereits erfüllt“, sagte BayernLB-Chef Gerd Häusler. Zum Verkaufspreis des „gut aufgestellten Privatkundengeschäfts der LBLux“ äußerte er sich nicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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