Letztes Halbjahr
WestLB verabschiedet sich mit hohen Verlusten

Ein würdiges Ende war das nicht: In ihrem letzten Halbjahr vor der Zerschlagung hat die WestLB über 340 Millionen Euro Verlust gemacht. Auch Nachfolger Portigon hat einen schwierigen Start. Die Bank sucht nach Kunden.
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DüsseldorfDie einstmals größte deutsche Landesbank WestLB hat sich mit einem Verlust verabschiedet. Belastet durch den Umbau des Konzerns und die Einstellung des Neugeschäfts schrieb das Institut im letzten Halbjahr seiner Existenz einen Verlust von 343 Millionen Euro, wie der WestLB-Nachfolger Portigon am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte.

Die WestLB war auf Druck der EU-Kommission zum 1. Juli zerschlagen worden. Portigon will nun Kunden aus der Finanzindustrie bei der Betreuung oder Abwicklung von komplexen Portfolien beraten. Einen Großkunden hat der Dienstleister bereits: Die Bad Bank Erste Abwicklungsanstalt (EAA), die aus dem Erbe der WestLB Portfolien mit einem Volumen von rund 100 Milliarden Euro übernimmt.

Portigon-Chef Dietrich Voigtländer, der zuvor auch den WestLB-Vorstand geführt hatte, nannte den Umbau einen „sehr schmerzhaften Prozess". Gleichwohl habe Portigon nun den Blick nach vorn gerichtet und wolle neue Kunden an Land ziehen: „Hier führen wir bereits erste konkrete Verhandlungen und Sondierungsgespräche mit diversen Adressen." Finanzkreisen zufolge buhlt Portigon um einen Auftrag der Bad Bank der Münchener Hypo Real Estate, FMS.

Die WestLB war nach einer langen Kette von Skandalen, Fehlspekulationen und Rangeleien um öffentliche Garantien und Finanzspritzen zum 1. Juli aus der Bankenlandschaft der Bundesrepublik verschwunden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Weil das was Herr Peer-Bilderberger angerichtet hat, jenseits der schmarotzdenden Dolce-Vita Staaten liegt.

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    WestLB-Affäre: Kontrolleur ohne Kontrolle
    Montag, 21.07.2003, 00:00 · von FOCUS-Korrespondent Karl-Heinz Steinkühler
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    Info
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    NRW-Ministerpräsident Steinbrück ist seinen Pflichten als Aufsichtsrat nicht nachgekommen
    Fragen nach seiner Rolle bei der WestLB-Krise mag Peer Steinbrück (SPD) überhaupt nicht. Als vor wenigen Tagen ein Fernsehreporter vom nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten wissen wollte, ob er nicht als früherer Finanzminister die riskanten Kreditvergaben der NRW-Landesbank hätte kennen müssen, schob ein Steinbrück-Mitarbeiter das Mikrofon des Journalisten einfach beiseite.

    Die Nerven liegen blank in der Düsseldorfer Staatskanzlei. Zusätzlich zum parlamentarischen Untersuchungsausschuss droht wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten bei den Landesgesellschaften nun ein weiterer in Sachen Landesbank.

    Dabei steht Steinbrück selbst als Mitglied in den Aufsichtsgremien der fünftgrößten deutschen Bank und als Vertreter des Hauptgesellschafters NRW (43,2 Prozent) im Mittelpunkt des Interesses.

  • Warum kann eigentlich die EU die Zerschlagung und Auflösung der WestLB verlangen und fast gleichzeitig wird ein Rettungsprogramm für spanische Pleitebanken gestartet?

  • Gratulation Herr Steinbrück, von Bilderbergers Gnaden.

    Haben Sie echt gut hinbekommen. Sie haben die derzeit die FED Giftpapiere aufgekauft, was den sicheren Tod der Bank gebracht hat, die sie (mit) geleitet haben.

    Dafür sollen Sie also jetzt der nächste Bundeskanzler von Bilderbergs Gnaden werden. Wird dann wieder der Häuptling der Bilderberger ihnen den Steigbügel halten, als den Sr. Monti, der Italien im Staatsstreich genommen hat.

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