Libor-Skandal
Barclays siegt erneut vor Gericht

Eine US-Richterin hat die Klage der Aktionäre gegen die britische Bank Barclays verworfen. Die Eigner verklagten die Bank auf Schadensersatz – doch für die Richterin fehlte es an einer hinreichenden Begründung.
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New YorkDie britische Bank Barclays kann einen weiteren Erfolg bei der gerichtlichen Aufarbeitung der Manipulation des Zinssatzes Libor verbuchen. Eine US-Richterin verwarf am Montag die Klage von Aktionären, die nach eigenen Angaben durch die Aktivitäten der Bank Geld verloren hatten. Die Kläger hätten ihren Fall nicht ausreichend begründen können, erklärte Bezirksrichterin Shira Scheindlin. Die Aktionäre hatten sich in um den Status einer Sammelklage bemüht.

Barclays hatte sich als erste Bank wegen der Libor-Manipulationen mit den Behörden auf einen Vergleich über 453 Millionen Dollar geeinigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Curious? Wohin das stupide banks bashing in den klagefreudigen USA führt. Per Definition ist eine shareholder ein Miteigentümer insofern ein Träger unternehmerischen Risikos. Wenn überhaupt können executive verklagt werden sicher nicht die eigene Unternehmung.

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