Lloyd Blankfein
Goldman-Sachs-Chef findet Frankfurt super

Goldman Sachs verlegt wegen des Brexits zusätzliche Mitarbeiter nach Frankfurt – und Konzernchef Lloyd Blankfein freut sich darüber, mehr Zeit am Main verbringen zu dürfen. Andere Banken wollen auch in die Stadt.
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FrankfurtGoldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein freut sich nach dem Brexit auf weitere Besuche am Main. „Ich habe gerade Frankfurt verlassen. Großartige Treffen, großartiges Wetter, ich habe es wirklich genossen. Gut, denn ich werde dort viel mehr Zeit verbringen. #Brexit“, twitterte Blankfein am Donnerstag.

In Großbritannien sorgte die Äußerung für Aufregung. Der Sprecher von Premierministerin Theresa May sagte: „Wir werden nicht jedes einzelne Statement kommentieren, aber eines ist klar: London ist und bleibt das führende Finanzzentrum der Welt.“ Blankfein traf Kunden in Deutschland und sprach bei einer Mitarbeiterversammlung.

Frankfurt gilt bislang als großer Gewinner des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). Unter anderem haben sich vier der fünf größten US-Investmentbanken entschieden, wichtige Teile ihres Geschäfts an den Main zu verlagern. Denn nach dem Brexit brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem Land der Europäischen Union, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen.

Goldman Sachs zieht in den kommenden Jahren innerhalb Frankfurts um und kann dann die Belegschaft mehr als verdreifachen. Die Bank zieht vom Messeturm, wo sie bisher rund 200 Banker beschäftigt, in den neuen Marienturm, der 2019 bezugsfertig sein soll. In den oberen Stockwerken des 155 Meter hohen Turms mietet Goldman Sachs laut einem Insider rund 10.000 Quadratmeter Bürofläche, wo rund 700 Banker Platz finden würden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Berlin scheidet aud, die Alpen sollten näher sein, wegen des skifahrens. Herr Caruso
    auch ein Pleitier braucht Bewegung. Z. B. Salzburger Hotelspspruch, a Zimmer und a Bett hättens jetzt aber das was eini kimmt mußt söber schaun.

  • Wer trinken will, sollte nach Berlin ziehen! Wir können hier jeden gebrauchen, gerne auch Pleitiers, die sich auf Staatskosten zuprosten möchten.
    Biergärten überall, ein Hofbräuhaus, Bordelle in allen Preisklassen und das 24/7.
    Es ist für alles gesorgt!

  • Im Namen der "Hessischen Trinkerverbandes" fordere ich einen großen Biergarten in Frankfurt.
    Diese Stadt ist ein einziges Elend, Haxen und Bier müssen her.

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