Lord-Bürgermeister
London fürchtet bei EU-Austritt Bankenflucht

Schluss mit Finanzhauptstadt? Tritt Großbritannien aus der EU aus, befürchtet der Lord-Bürgermeister von London die Abwanderung vieler Banken. Auch für die Devisenabteilung der Deutschen Bank hat er ein Szenario parat.
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LondonBei einem Austritt Großbritanniens aus der EU droht London nach Einschätzung eines hochrangigen Banken-Managers die massenhafte Abwanderung internationaler Geldhäuser. "Es besteht das Risiko, dass die Abteilungen für Devisenhandel verlegt werden", sagte der Lord-Bürgermeister von London, Roger Gifford, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. "Das könnte auf JPMorgan oder die Citigroup ebenso zutreffen wie auf die Deutsche Bank."

Gifford, Großbritannien-Manager für die schwedische Skandinaviska Enskilda Banken, bekleidet derzeit den eher repräsentativen Posten des Lord Mayor of London. Er tritt vor allem für die Interessen des Finanzdistrikts ein.

Ein Austritt Großbritanniens aus der EU würde der 2000-jährigen Handelsgeschichte Londons zuwiderlaufen, sagte Gifford. Mit den Bankabteilungen würde London viele Experten für Finanzen, Rohstoffhandel und Recht verlieren. "Wenn Großbritannien nicht in der Europäischen Union (EU) wäre und es Streitigkeiten mit Deutschland gebe, warum sollten die deutschen Behörden dem Management der Deutschen Bank nicht nahelegen, ihre Abteilungen vor allem für Devisenhandel in Deutschland zu haben statt in London?"

Gifford bläst in dasselbe Horn wie ein hochrangiger Goldman-Sachs-Manager, der am Vortag vor einem Verlassen europäischer Banken im Fall eines britischen EU-Austritts gewarnt hatte.

Der britische Premierminister David Cameron will im Fall seiner Wiederwahl im Jahr 2015 ein Referendum über den Verbleib des Landes in der EU abhalten. Es wird deshalb befürchtet, dass die sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt der Gemeinschaft den Rücken kehrt. Umfragen zufolge befürwortet derzeit eine knappe Mehrheit der Briten einen Ausstieg aus der EU.

London ist mit Abstand der wichtigste Finanzplatz der EU und buhlt mit New York um den Titel der Finanzhauptstadt der Welt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • ....., warum sollten die deutschen Behörden dem Management der Deutschen Bank nicht nahelegen, ihre Abteilungen vor allem für Devisenhandel in Deutschland zu haben statt in London?" Gute Idee und da in GB die Datensicherheit überhaupt nicht gegeben ist -> raus dort und Frankfurt pushen. So bekommt man auch diesen Jain mit seinen Zockerkumpels besser in den Griff.

  • Wie sagte "Obelix",die spinnen die Briten als er in Britanien ankam und alles ging verkehrt rum(links)
    Es geht auf Dauer nicht gut,dass die Briten die Vorteile der EU genießen und die Nachteile auf grund der verweichlichung der Maastrichtverträge vermeiden können.
    Brüssel muss den Briten klar machen dass der EURO zu EUROPA(Britanien) gehört. ansonsten raus aus Europa!
    Ansonsten heist es
    Ansonsten heist es

  • ...nein,es wird Zeit das die EU in Brüssel soviel Druck auf GB ausübt und GB endlich den EURO einführt da haben die Politiker natürlich eine Heidenangst davor weil das Unterhaus(der Bürger gefragt werden muss).
    Der Finanzplatz London ist ja "NUR" ein minibereich,aber da viele LORDS des Oberhauses dort ihr Schwarzgeld verstecken muss natürlich alles so bleiben wie es ist.

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