M.M. Warburg
Vermögensverwaltung stützt schwaches Ergebnis

Das Vorsteuerergebnis der Hamburger Privatbank M.M. Warburg ist um mehrere Millionen Euro geschrumpft. Am Ende stützten klassische Geschäftsfelder das schwache Jahresergebnis.
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FrankfurtDie Turbulenzen an den Kapitalmärkten sind auch an der Hamburger Privatbank M.M. Warburg nicht spurlos vorübergegangen. Das Vorsteuerergebnis der Gruppe schrumpfte 2011 auf 43,6 (Vorjahr: 55,2) Millionen Euro, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Zwar wurden keine Abschreibungen auf Staatsanleihen von Schuldenländern fällig.

Doch die Geschäfte im Investmentbanking und im Kreditgeschäft liefen eher verhalten. Vielerorts sind die Kunden wegen der Euro-Schuldenkrise verunsichert. Der Zinsüberschuss war rückläufig. Am Ende waren es vor allem die klassischen Geschäftsfelder - die Vermögensverwaltung für reiche Privatkunden und das Asset Management -, die das Jahresergebnis stützten. Das verwaltete Vermögen erhöhte sich auf gut 38 (36) Milliarden Euro, was auch Nettomittelzuflüssen zu verdanken war.

Der lokale Konkurrent Berenberg musste im vergangenen Jahr ebenfalls einen Gewinnrückgang verschmerzen. Dort drückten höhere Kosten auf das Ergebnis, denn das Institut stellt gegen den Branchentrend etliche neue Analysten und Investmentbanker ein. In der Warburg-Gruppe erhöhte sich die Mitarbeiterzahl dagegen moderat um fünf Prozent auf 1159, hauptsächlich bei den Luxemburger Tochtergesellschaften. Mit einer Kernkapitalquote von 10,7 (9,9) Prozent erfüllt die Bank schon heute die strengeren Anforderungen der Regulierer.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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