Marcus Schenck
E.ON-Vorstand geht zu Goldman Sachs

Goldman Sachs wirbt Marcus Schenk an. Er war sieben Jahre lang Finanzvorstand beim Energiekonzern E.ON, wo er einige Erfolge erzielt hat. Sein Nachfolger bei E.ON wird Klaus Schäfer.
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FrankfurtJetzt ist es fix. Marcus Schenck, Finanzvorstand bei E.ON geht nach sieben Jahren zurück zu seinem ehemaligen Arbeitgeber Goldman Sachs. Seinen Posten beim Düsseldorf Energieriesen wird ab Oktober Klaus Schäfer übernehmen, derzeit Vorstandschef bei E.ON Global Commodities. Schäfer war vor 17 Jahren in die Viag eingetreten, dem Vorgängerunternehmen von E.ON. Seither war er in diversen leitenden Positionen tätig.

"Klaus Schäfer kennt den Konzern national wie international hervorragend", versichert Aufsichtsratschef Werner Wenning. Der ehemalige Bayer -Chef, der inzwischen auch das Kontrollgremium des Pharmakonzerns leitet, äußerte indes sein Bedauern über den Abgang Schencks und betonte, E.ON habe ihm "sehr viel zu verdanken." Mit dem Abbau der Konzernschulden in den vergangenen drei Jahren habe Schenck den finanziellen Handlungsspielraum des Unternehmens gesichert.

Schenck hatte zuvor den Aufsichtsrat informiert, seinen Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen. Dieser Schritt sei ihm nicht leicht gefallen. "Die angebotene Aufgabe, als Partner zu Goldman Sachs in London in die Investment Banking Division zurückzukehren und dabei die Führung der Investment Banking Services für die EMEA-Region übernehmen zu können, gibt mir eine großartige Chance, mit wichtigen internationalen Kunden arbeiten zu können", erklärte Schenck.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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