Marke verschwindet
Commerzbank schließt Schiffsbank-Übernahme ab

Die Deutsche Schiffsbank ist als eigene Marke Geschichte. Die Commerzbank hat die Komplettübernahme jetzt wie angekündigt unter Dach und Fach gebracht.
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FrankfurtDie Geschäfte wurden auf die Konzernsparte Asset Based Finance (ABF) verschmolzen, wie die Commerzbank am Mittwoch am Rande der Hauptversammlung mitteilte. ABF wird schon zum 1. Juli von der neuen Sparte "Real Estate and Ship Finance" abgelöst, in die nach und nach auch die winzigen Überbleibsel der Immobilienbank Eurohypo kommen, die in den nächsten Jahren abgewickelt wird. Damit läuft der Konzernumbau an.

Die Commerzbank hatte Anfang 2011 angekündigt, die Schiffsbank schlucken zu wollen und der Hypovereinsbank anschließend die restlichen Anteile an dem Spezialfinanzierer abgenommen. Mit der Verschmelzung bekam die Commerzbank nun auch die Lizenz, Schiffspfandbriefe und Öffentliche Pfandbriefe zu emittieren.

Die Genehmigung der Regulierer für Hypothekenpfandbriefe steht dagegen noch aus. Die besicherte Refinanzierung über Pfandbriefe ist für Banken günstiger als die über unbesicherte Anleihen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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