Marken sollen erhalten bleiben Deka verhandelt mit Landesbanken über Fonds

Deutschlands zweitgrößte Fondsgesellschaft DekaBank spricht mit mehreren Landesbanken über eine Übernahme der Mehrheit an deren Publikumsfondsgeschäft. Welche dies sind, lässt Deka-Chef Oelrich offen, doch Namen werden bereits gehandelt.

HB FRANKFURT. „Wir sind in Gesprächen, und die Beteiligten sind guter Hoffnung, zu einem Ergebnis zu kommen“, sagte Deka-Interimschef Fritz Oelrich der „FTD“. Die Deka strebe den Erwerb von jeweils 51 % der betroffenen Fondstöchter an, der Rest solle bei den Landesbanken verbleiben. „So könnten wir die Gesellschaften in unsere Mengengerüst integrieren und die Kosten deutlich senken“, sagte der Banker. „Die Marken bleiben natürlich erhalten.“

Oelrich ließ offen, mit welchen Landesbanken verhandelt wird. Der Zeitung zufolge handelt es sich um BayernLB und WestLB.

Die Deka ist der zentrale Finanzdienstleister der Sparkassen in Deutschland.

Erst vergangene Woche hatte die Deka Franz Waas, derzeit Leiter des Kapitalmarktgeschäfts bei der HSH Nordbank, zum neuen Chef gekürt. Er wird sein Amt bis spätestens 2006 antreten. Oelrich hatte den Posten im März übergangsweise übernommen, nachdem Vorgänger Axel Weber wegen milliardenhohen Liquiditätsabflüssen bei einem offenen Immobilienfonds den Hut genommen hatte. Die Deka hatte den Fonds daraufhin mit eigenen Mitteln stützen müssen.

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