Medienbericht

Credit Suisse bereitet milliardenschwere Kapitalerhöhung vor

Der neue Vorstandschef Tidjane Thiam macht Ernst: Laut Medienberichten steht die Großbank Crédit Suisse vor einer milliardenschweren Kapitalerhöhung. Damit soll der Konzernumbau abgefedert werden.
Die Schweizer Großbank soll eine milliardenschwere Kapitalerhöhung vorbereiten. Quelle: Reuters
Credit Suisse

Die Schweizer Großbank soll eine milliardenschwere Kapitalerhöhung vorbereiten.

(Foto: Reuters)

London/ZürichDie schweizerische Großbank Crédit Suisse steht einem Medienbericht zufolge vor einer umfangreichen Kapitalerhöhung. Mit dem frischen Geld wolle der neue Vorstandschef Tidjane Thiam Verluste durch den geplanten Umbau des Konzerns abfedern und das Haus auf eine weitere Verschärfung der Kapitalregeln vorbereiten, berichtete die „Financial Times“ (FT) am Donnerstag auf ihrer Internetseite unter Berufung auf mehrere mit den Plänen vertraute Personen. Die Bank wollte sich zu den Neuigkeiten nicht äußern.

Die Stars der Bankenwelt
Beste Devisenbank: Citibank
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Das US-Magazin „Global Finance“ hat für seine Rangliste der besten Banken 2015 Banken mehrerer Länder unter die Lupe genommen. In die Wertung flossen dabei objektive Kriterien wie das Wachstum des verwalteten Vermögens oder die Profitabilität ebenso ein wie subjektive Einschätzungen von Bankberatern oder Analysten. Die Gewinner wurden in zwölf Kategorien gekürt.

In der Kategorie beste Devisenbank wurde die Citibank ausgezeichnet. Die Marktkapitalisierung erreichte in diesem Jahr 155,8 Milliarden Dollar.

Beste islamische Bank: Al Baraka Bank
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Die Al Baraka Bank mit Sitz in Bahrain ist für „Global Finance“ das beste islamische Finanzinstitut. Die Bank verfüge über eine starke Präsenz im mittleren Osten und Nordafrika mit Standorten in Libyen, Tunesien, Sudan, Algerien, Libanon und Ägypten. Außerdem unterhält die Bank Niederlassungen in Südafrika, Indonesien, Pakistan und der Türkei. Die Marktkapitalisierung der Al Baraka Bank wurde in diesem Jahr auf 1,21 Milliarden Dollar beziffert.

Cash Management: Citigroup
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Auch im Cash Management sieht „Global Finance“ die Citibank an der Spitze. Die entsprechende Sparte der Bank verfügt über eine beeindruckende Kundenliste mit multinationalen Firmen und auch Finanzinstituten.

Bester Handelsfinanzierer: HSBC
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In der Kategorie „Bester Handelsfinanzierer” kann die britische HSBC punkten. HSBC gehört nicht nur zu den größten Unternehmen der Welt sondern ist auch Europas größte Bank. Ermöglicht wurde dies vor allem durch eine Marktkapitalisierung von 140,9 Milliarden Dollar.

Beste Sub-Depotbank: Citibank
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Und in noch einer Kategorie siegt die Citibank. Als beste Sub-Depotbank sieht „Global Finance“ das Geldhaus ganz vorne. Die US-Großbank verfüge vermögensrechtlich über das größte Depot-Netzwerk der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Großbank erreichte in diesem Jahr umgerechnet 155,8 Milliarden Dollar.

Beste Investmentbank: JP Morgan
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In der Kategorie beste Investmentbank wurde die US-Bank JP Morgan ausgezeichnet. Mit Einnahmen von 1,093 Milliarden Dollar allein durch Anleihe-Geschäfte ist die Bank in diesem Bereich die Nummer eins. Das Geldhaus ist die größte Bank der USA und laut „Forbes“ das weltweit zweitgrößte börsennotierte Unternehmen. Die Marktkapitalisierung der Bank erreichte 2015 231,4 Milliarden Dollar.

Beste Depotbank: Bank of New York Mellon
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Mit einer verwalteten Vermögenssumme von mehr als 27 Milliarden Dollar ist die Bank of New York Mellon laut „Global Finance“ die größte Depotbank der Welt. Die Marktkapitalisierung der US-Bank erreichte in diesem Jahr 43,2 Milliarden Dollar.

Ein genaues Volumen der Kapitalerhöhung wurde in dem Bericht nicht genannt. Verwiesen wurde aber auf eine in der vergangenen Woche von Goldman-Sachs-Analysten veröffentlichte Umfrage, wonach 91 Prozent der Investoren eine Kapitalerhöhung von mehr als fünf Milliarden Franken erwarten. Am 21. Oktober will der seit Sommer amtierende Vorstandschef seine Pläne vorstellen, mit denen er die Bank in eine bessere Zukunft führen will.

Einsparpotenzial sieht Thiam dem Bericht zufolge vor allem im Anleihehandel, der ähnlich wie bei der Deutschen Bank bislang zum Kern des Investmentbankings zählte, aber zuletzt schwächelte. Einschnitte seien auch im US-Handelsgeschäft vorgesehen. Dagegen könne sich Thiam für ein stärkeres Aktiengeschäft begeistern. Dem Bericht zufolge will Thiam bei der Credit Suisse die Vermögensverwaltung und das Fondsgeschäft ausbauen.

  • dpa
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