Medienbericht
Hypo Real Estate vor Verkauf durch Bund

Per Ausschreibung sucht der Bund nach Beratern, die einen Verkauf der verstaatlichten Pleitebank Hypo Real Estate vorantreiben. Die Suche nach Investoren für das Institut habe europaweit begonnen.
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HamburgDer Bund startet einem Medienbericht zufolge die Reprivatisierung der in der Finanzkrise verstaatlichten Bank Hypo Real Estate (HRE). Mit einer EU-weiten Ausschreibung der dem Bundesfinanzministerium unterstellten Finanzmarktstabilisierungsanstalt (FMSA) würden drei bis zehn auf derartige Transaktionen spezialisierte Unternehmen gesucht, berichtete die Tageszeitung „Financial Times Deutschland“ vorab aus ihrer Freitagsausgabe. Angesprochen würden in solchen Fällen in der Regel Investmentbanken.

Eine FMSA-Sprecherin wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Bericht äußern. Die HRE hatte in der Finanzkrise vor der Pleite gestanden. Der Konzern wurde deshalb im Jahr 2009 verstaatlicht, um einen Zusammenbruch des gesamten Bankensystems zu verhindern. Faule Wertpapiere wurden in eine sogenannte Bad Bank ausgelagert. Derzeit ist der Staat weiterhin Alleineigentümer der HRE.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienbericht: Hypo Real Estate vor Verkauf durch Bund"

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  • Soll er es besser machen wie bei den Landesbanken, d.h. gleich im Staatseigentum behalten und dennoch retten?

  • Und dann wieder durch den Staat, sprich Steuerzahler, retten lassen. Toll - Schäuble ist der Größte.

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