Medienbericht
JP Morgan prüft Korruptionsverdacht in Asien hausintern

Das Finanzinstitut JP Morgan reagiert auf die Ermittlungen der US-Börsenaufsicht. Ein Team wurde gebildet, um die Vorwürfe der Korruption intern zu untersuchen. Der Fokus liegt auf Neueinstellungen in der Führungsebene.
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New YorkDie US-Bank JP Morgan Chase prüft einem Bericht zufolge intern den Verdacht der Korruption in Asien. Wie die US-Tageszeitung „Wall Street Journal“ am Donnerstag berichtete, geht es dabei vor allem um die Frage, ob Kinder ranghoher Chinesen eingestellt wurden, um Verträge an Land zu ziehen. Mit der Einsetzung einer internen Untersuchungsgruppe reagiere das Finanzinstitut auf von der US-Börsenaufsicht SEC eingeleitete Ermittlungen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise.

Die US-Börsenaufsicht interessiere sich dabei vor allem für die Anstellung von Tang Xiaoning, Sohn der staatlich kontrollierten Finanzgruppe China Everbright, und Zhang Xixi, Tochter eines Verantwortlichen der chinesischen Eisenbahngesellschaft. Die SEC wolle wissen, ob ihre Anstellung bei Vertragsabschlüssen mit den beiden Firmen geholfen habe, berichtete das „Wall Street Journal“. Ein Bankensprecher wollte die Angaben nicht bestätigen. JP Morgan hat in Asien mehr als 30.000 Mitarbeiter.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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