Medienbericht
Julius Bär erhöht Angebot für Sarasin

Die Zürcher Bank Julius Bär hat einem Zeitungsbericht zufolge ihr Angebot für den Basler Rivalen Bank Sarasin erhöht. Die Bank Sarasin bevorzugt allerdings einen anderen Käufer.
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ZürichDer Zürcher Vermögensverwalter soll zudem bereit sein, die Übernahme des Mehrheitsanteils an Sarasin vollständig bar zu begleichen, berichtete die „Sonntags-Zeitung“ unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen. Eine Summe nannte die Zeitung nicht. Bär habe zunächst in bar und in Julius-Bär-Aktien zahlen wollen. Ein Sprecher der Bank lehnte eine Stellungnahme ab.

Sarasin hatte Mitte Oktober mitgeteilt, dass der niederländische Mehrheitseigner Rabobank mit mehreren Interessenten über eine Verringerung seiner Beteiligung spreche. Die Niederländer waren vor rund zehn Jahren bei den Baslern eingestiegen und halten derzeit rund 68 Prozent der Aktienstimmen und gut 40 Prozent des Kapitals. Bis Mitte November sollte eine Entscheidung fallen, berichtete die Zeitung weiter.

Medienberichten zufolge bevorzugt Sarasin jedoch einen Verkauf an die Gruppe der Raiffeisenbanken. Die Bank fürchtet signifikante Stellenstreichungen, sollte Julius Bär die Kontrolle übernehmen. Bis zu 600 Jobs könnten verloren gehen, zitierte die SonntagsZeitung einen involvierten Banker.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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