Medienbericht
UBS plant Stellenstreichungen

Medien berichten von mehreren tausend gefährdeten Stellen bei der Schweizer Großbank UBS. Die Senkung von Personalkosten soll Teil eines milliardenschweren Sparpakets sein.
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Die Schweizer Großbank UBS will einem Zeitungsbericht zufolge die Kosten um eine Milliarde Franken senken. 5000 Stellen seien in Gefahr, berichtete der in Zürich erscheinende „Tages-Anzeiger“ unter Berufung auf einen Insider. Bei UBS war zunächst keine Stellungnahme zu dem Bericht zu erhalten.

UBS beschäftigte Ende März weltweit 65.396 Personen, davon knapp 24.000 in der Schweiz und 22.000 in den USA. Die Personalkosten, die mehr als 70 Prozent der Gesamtkosten ausmachten, wuchsen im ersten Quartal um 17 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 4,41 Milliarden Franken.

Wegen der Euro-Schuldenkrise und dem daraus resultierenden starken Anstieg des Frankenkurses gehen bei Schweizer Banken nach Einschätzung von Analysten die Einnahmen im Vermögensverwaltungsgeschäft und im Investmentbanking zurück. UBS legt ihre Zahlen für das zweite Quartal am 26. Juli vor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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