Medienbericht
WestLB beschäftigt sich wieder mit Westimmo

Die Abwicklung der Immobilientochter gilt Insidern zufolge nach wie vor als Alternative.
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HamburgNach der Einigung über die Aufspaltung der WestLB soll laut einem Pressebericht auch die Zukunft der Immobilientochter Westimmo besiegelt werden. „Der Vorstand wird sich des Themas nun annehmen“, zitiert die "Financial Times Deutschland“ „informierte Kreise“. Nach wie vor sei die Abwicklung eine Alternative. „Das hat man alles durchgerechnet.“ Insidern zufolge liege nur noch ein Gebot des Finanzinvestors Apollo vor, schreibt die Zeitung.

In den vergangenen Wochen hatte das Verkaufsverfahren dem Bericht zufolge geruht, weil sich alle Beteiligten erst auf die Zukunft der WestLB verständigen mussten. Auf Druck der EU-Kommission muss die staatlich gestützte Landesbank in eine Sparkassenbank und eine Servicebank aufgespalten werden. Der Rest wird verkauft oder abgewickelt.

Das Verfahren entscheidet auch darüber, wie groß die Belastung für die Steuerzahler wird. Zum Verkauf stehen Firmenkundengeschäft sowie Projektfinanzierung, ein Segment mit 38 Milliarden Euro Bilanzsumme. Die Bilanz der Westimmo beläuft sich auf 28 Milliarden Euro. Die WestLB-Tochter ist ein mittelgroßer Finanzierer von Gewerbeimmobilien.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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