Medienbericht
WestLB will Mitarbeiter mit Bleibeprämie halten

Die WestLB steht nicht nur vor der Zerschlagung, sie hat wohl auch damit zu kämpfen, dass Mitarbeiter abwandern. Laut Medienbericht soll eine Bleibeprämien das verhindern. Bis zu einem Jahresgehalt wird demnach gezahlt.
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DüsseldorfDie vor der Zerschlagung stehende nordrhein-westfälischen Landesbank WestLB will wichtige Mitarbeiter einem Bericht zufolge mit Bleibeprämien halten. „Die Zusage einer Zahlung erfolgt je nach Gefährdungspotenzial der unerwünschten Abwanderung“, zitierte die „Rheinische Post“ am Samstag aus einer Betriebsvereinbarung der WestLB. Demnach beträgt die Bleibeprämie drei, sechs, neun oder ausnahmsweise auch zwölf Monatsfixgehälter

Die Landesbank muss auf Druck der EU bis Ende Juni zerschlagen werden. Für rund 1400 der mehr als 4000 Mitarbeiter soll es künftig einen Arbeitsplatz im Umfeld der Bank geben.

Nach der Zerschlagung soll die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) eine Sparkassen-Verbundbank mit einer Bilanzsumme von etwa 40 Milliarden Euro und rund 400 Mitarbeitern übernehmen. Die WestLB als solche wird auf die Funktion einer Servicegesellschaft schrumpfen und ab Juli keine Bankgeschäfte mehr tätigen. Hier sollen noch rund 1000 Beschäftigte arbeiten. Andere Konzernteile sollen verkauft oder in die Bad Bank der Landesbank verschoben werden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienbericht: WestLB will Mitarbeiter mit Bleibeprämie halten"

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  • Zerschlagen - sofort !!!

    Kosten sind nicht von den Steuerzahlern zu tragen,sondern ausschließlich von den hierfür verantwortlichen NRW Genossen.

    Von extrem befähigten NRW Spitzengenossen wurde durch grenzenlose Dummheit und Gier die Teilübernahme
    der WestLB durch HSBC T&B unmöglich gemacht. Von allen WestLB Mitarbeitern sowie allen NRW Bürgern nochmals ein herzliches Dankeschön an den Landesfinanzminister sowie an die Schuldenkönigin Kraft.

    Wir werden uns erinnern.

  • Das ist typisch, die Verantwortlichen der Milliardenpleite lassen keine Gelegenheit aus, um weitere Verluste zu produzieren. Alles unter dem Mäntelchen der sozialen Verantwortung "wichtigen" Mitarbeitern gegenüber. Daß der Verein pleite ist, rückabgewickelt wird und nur noch dem Steuerzahler zur Last fällt, interessiert nach wie vor keinen.
    Wo bleibt die Haftung der Verantwortlichen und Pflaumen? Wie immer, aus der Politik stammende Schwätzer und Nichtskönner, die auf jeden banküblichen Irrsinn hereinfallen. Leider wird davon auch noch fürstlich gelebt.

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