Milliardenreserven
Krankenkassen geben kein Geld zurück

Die TKK wird nicht zum Beispiel für andere Krankenkassen. Eine Umfrage ergab, dass trotz Milliardenreserven keine Beiträge an Mitglieder zurückgezahlt werden. Stattdessen soll es Zusatzleistungen und Zuschüsse geben.
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DüsseldorfKeine der anderen großen Krankenkassen will laut einer Befragung dem Beispiel der Techniker Krankenkasse folgen und Prämien an ihre Mitglieder ausschütten. Dies ergab eine Umfrage der „Wirtschaftswoche“ bei den zehn größten gesetzlichen Versicherungen, die zusammen rund 34,5 Millionen Mitglieder haben, wie das Magazin am Samstag vorab berichtete.

Weder die Barmer GEK noch die DAK oder AOK wollten ihren Versicherten Geld zurücküberweisen. Lieber böten sie weitere Zusatzleistungen an, finanzierten zusätzlich Zahnreinigungen oder gewährten Boni für gesundheitsbewusstes Verhalten. Das Bundesversicherungsamt hatte die Kassen zur Rückzahlung aufgefordert.

Die sechs Millionen Beitragszahler der Techniker Krankenkasse (TK) sollen wegen der günstigen Finanzlage Geld zurückerhalten, wie die Kasse am Dienstag angekündigt hatte. Außerdem hat sich gut ein Dutzend kleinerer Kassen zu Ausschüttungen entschlossen. Einschließlich der TK profitieren nach Angaben von Gesundheitsminister Daniel Bahr jetzt rund sieben Millionen Versicherte von Prämienauszahlungen. Bei den Krankenkassen in Deutschland sind Reserven von rund 22 Milliarden Euro aufgelaufen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Waren die oben genannten GKV nicht die ,die die PKV abgeschafft gesehen haben wollen ? ...und die finanziellen Bewertungsreserven der PKV "einheitlich" verteilt auf die dann nur noch vorhandene GKV gewußt haben wollen ...

    Na sicher, das wäre ja ,wie jetzt ,dann allen zu Gute gekommen ..nämlich im Reserve bilden bis zum Umfallen...

    Na dann..

    HG DerMakler

  • @buerger66
    Es reicht nicht, immer auf die FDP zu verweisen, die angeblich immer versagt. Der FDP wurde nach dem Wahlsieg das Genick gebrochen, durch eine schmutzige Kampagne: Mövenpick. Und es wurde seitdem nur an ihr herumgekrittelt... Aus der Bevölkerung und aus den Medien kam keine Gegenwehr. Wie soll sich da eine angeschlagene Partei noch Selbstbewusstsein entwickeln und sich gegenüber einer sozialdemokratischen CDU/CSU behaupten?

    Die FDP hatte sogar vorgeschlagen, die Beiträge zu senken oder wenigstens die Praxisgebühr abzuschaffen. Das mediale Echo war verheerend, aber in einem halben Jahr werden Kommentatoren im Spiegel herummeckern, dass die Beiträge nicht gesenkt wurden und werden der FDP die Schuld geben. Wetten dass!? Diese infame Heuchelei konnten wir schon einmal beobachten. Die FDP war als einzige Partei für Steuersenkungen. Alle anderen Parteien und die linken Medien waren dagegen, und noch nicht einmal die Wirkungen der kalten Progression durfte man abmildern, weil man ja "sparen" muss, aber nicht "kaputtsparen". Ein halbes Jahr später beklagten alle linke Medien unisono die kalte Progression und schwarz-gelb, insbesondere die FDP, wurde mal wieder als unfähig dargestellt.

    Als Liberaler und als FDP-Wähler habe ich es langsam satt. Mein Kreuzchen bei der FDP mache ich immer mehr aus Trotz.

  • Die Arroganz der Krankenkassen. Sowas passiert nun mal wenn man in einem Land mit Krankenversicherungspflicht lebt. Die Politik hat es möglich gemacht.
    Insbesondere die AOK ist voller Heuchelei. Denn die Milliarden gehen jetzt nicht zurück an die Beitragszahler, sondern durch die zusätzlichen Behandlungen direkt in die Tasche der Ärzte, die jetzt anscheinend doch ihre 23.000€ Gehaltserhöhung bekommen.

    Dem Volk passiert das Recht.

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