Milliardenspritze
Griechische Eurobank jetzt in Staatsbesitz

Als erste Bank Griechenlands fällt die Eurobank in Staatshände. Doch lange soll dieser Zustand nicht anhalten, wenn man Managern Glauben schenkt. Auf Dauer soll das Institut wieder privatisiert werden.
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AthenGriechenlands viertgrößtes Finanzinstitut Eurobank wird als erste Bank des Landes in Staatshände fallen. Am Dienstag stimmte Großaktionär National Bank einer Kapitalspritze im Umfang von knapp sechs Milliarden Euro zu, die das Geldhaus praktisch verstaatlicht.

Eurobank-Manager betonten, das Institut wolle langfristig wieder privat werden. Ursprünglich sollte die Eurobank mit der National Bank zusammengelegt werden. Doch der Plan scheiterte auch wegen Bedenken der Troika aus EU-Kommission, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank.

Die vier größten griechischen Banken benötigen insgesamt frisches Geld in Höhe von 27,5 Milliarden Euro, um die Eigenkapitalquoten auf nachhaltiges Niveau zu schrauben. Im Rahmen der Rettungshilfen für Griechenland wurde vereinbart, dass Banken verstaatlicht werden, wenn nicht mindestens zehn Prozent bei Kapitalerhöhungen von privaten Investoren kommen. Dies dürfte den Geldhäusern Piraeus und Alpha Bank gelingen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Teil 2
    Die Zahlen, mit denen GR an die Öffentlichkeit geht, sind sämtlich geschönt. Samaras meint, GR sei auf einem guten Weg. Das ist eine Lüge. Denn GR hat höhere Schulden als je zuvor. Die Verbindlichkeiten bei den Steuerbürgern werden einfach nicht bezahlt – manche warten seit Jahren auf ihre (Mehrwert-)Steuerrückerstattung. Löhne und Gehälter werden oft seit Monaten nicht bezahlt, Leistungen von Handwerkern etc. nicht entlohnt. Viele Verbindlichkeiten wurden einfach ins nächste Jahr übernommen. Alle diese Zahlen wurden unterschlagen.
    Als gäbe es die Menschen dahinter nicht.
    Und die Stimmung ist hochexplosiv.
    Heute stand eine vergessene Reisetasche vor unserem Haus. Allein die bloße Tatsache, dass wir tatsächlich für einen Moment dachten, es könne eine Bombe sein, zeigt mir, wie weit es mit GR gekommen ist.
    Der angeblich gute Weg, auf dem sich GR befindet, führt auf direktem Weg in ein Pulverfass.

  • In GR läuft NICHTS so, wie es uns in D suggeriert wird.
    Die 15.000 Beamte, die angeblich entlassen werden sollen, sind nur ein Zugeständnis, denn man will sich die neue Tranche sichern.
    In Vergessenheit geraten scheint außerdem, dass es eigentlich 150.000 Beamte waren, die bis 2015 entlassen werden sollten – also das Zehnfache.
    Schon bei der bloßen Androhung der Entlassung von 15.000 Menschen treibt es wieder Tausende auf die Strassen.
    Die Koalitionsparteien rekrutieren sich aber genau aus den Personen, die sie jetzt entlassen sollen – den Beamten.
    Also – was wird passieren? NICHTS. Denn die Parteien werden sich wohl kaum den Ast absägen, auf dem sie sitzen.
    Und die Situation in GR wird immer gefährlicher. Viele Menschen geben inzwischen der großen und satten Beamtenschar die Schuld an der Lage. „Euretwegen mussten wir uns immer weiter verschulden“ sagen sie. „Weil Ihr immer wieder auf die Straße gingt, haben wir alle jetzt den Ruf, unersättlich zu sein“.
    Die Nicht-Beamten (fast schon eine Minderheit in GR) müssen ganz besonders unter den Sparmassnahmen leiden. Sie haben oft ihre Jobs verloren. Wer ihn noch hat, arbeitet jetzt zu anderen Konditionen als vorher. Die Mehrwertsteuer beträgt 23 %, alle anderen Steuern wurden ebenfalls angehoben.
    Ende Teil 1

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