Milliardenverlust
Royal Bank of Scotland schreibt rote Zahlen

Zwei Milliarden Pfund im Minus - das ist die bittere Bilanz der teilverstaatlichten Royal Bank of Scotland. Gründe dafür sind Abschreibungen auf Vermögenswerte sowie Kosten für den Umbau der Bank.
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LondonDie großteils verstaatlichte Royal Bank of Scotland rutscht immer tiefer in die roten Zahlen. Im vergangenen Jahr stand unter dem Strich ein Verlust von zwei Milliarden Pfund (2,36 Mrd. Euro), wie die Bank am Donnerstag in London bekanntgab. Im vergangenen Jahr hatte das Geldinstitut ein Minus von 1,12 Milliarden Pfund verbucht. Vor Steuern lag der Verlust 2011 bei 766 Millionen Pfund, im Vergleich zu 399 Millionen Pfund im Jahr 2010. 2011 war das vierte Jahr in Folge mit roten Zahlen für die Bank. Insgesamt wurde eine Minus von 31 Milliarden Pfund angehäuft.

Allein Abschreibungen auf Papiere europäischer Schuldenstaaten belasteten die RBS im Jahr 2011 mit 1,1 Milliarden Pfund. Ein Großteil der Verluste wurde im Investmentbanking angehäuft. Dennoch schüttete die Bank an 17.000 Investmentbanker einen Bonuspool von 390 Millionen Pfund aus. Insgesamt wurden 785 Millionen Pfund an Boni bezahlt. Vorstandschef Stephen Hester verzichtete auf öffentlichen Druck hin auf seinen Bonus von 963.000 Pfund.

Hester will den Investmentarm der Bank stark verkleinern, Teilbereiche sollen sogar ganz aufgegeben werden. Der Manager hatte bereits zuvor Kürzungen von 3.500 Stellen im Investmentbanking bekanntgegeben. „Wir haben drei Aufgaben zu erfüllen“, sagte Hester. „Wir müssen unsere Kunden unterstützen, die Risiken unserer Altlasten entschärfen und wieder eine profitable Bank aufbauen“, betonte er. Für 2011 sieht er Fortschritte hinsichtlich aller drei Ziele.

Die Royal Bank of Scotland, die nach einer 46-Milliarden-Rettungsaktion im Jahr 2008 zu mehr als 80 Prozent dem britischen Steuerzahler gehört, zählt mit einer Bilanzsumme von 977 Milliarden Pfund noch immer zu den größten Banken Europas. Mit einer Kernkapitalquote von 10,6 Prozent erfüllt sie die Vorgaben der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA).

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dieser unfähige Trottel, der genau wie sein Kollege von Lloyds, sein Geschäft nicht mehr unter Kontrolle hat, sollte fristlos gefeuert werden.
    Man muß sich das einmal vorstellen, der Kerl alimentiert seine City-Boys mit einer Dreiviertel-Milliarde Pfund!
    Wieso wird der nicht sofort gewulfft?

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