Millionen beschlagnahmt: Chef der Vatikanbank unter Geldwäsche-Verdacht

Millionen beschlagnahmt
Chef der Vatikanbank unter Geldwäsche-Verdacht

Unangenehme Nachrichten für die Vatikanbank: Die italienische Finanzpolizei ermittelt gegen den Chef des Instituts sowie einen Mitarbeiter der Bank wegen möglicher Verstöße gegen das Geldwäschegesetz.
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HB ROM. Im Zuge der Ermittlungen beschlagnahmte die Polizei 23 Mio. Euro von einem Konto der Bank, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag. Bei der Beschlagnahme habe es sich dem Bericht zufolge um eine Vorsichtsmaßnahme gehandelt. Der Vatikan zeigte sich in einer ersten Reaktion "verblüfft und überrascht" über die Untersuchung.

Bereits vor rund einem Jahr hatte es Berichte gegeben, wonach die Polizei Bankgeschäfte des Vatikans wegen des Verdachts auf Geldwäsche überprüfte. Im Fokus der Ermittlungen standen damals Transaktionen in Millionenhöhe.

Kommentare zu " Millionen beschlagnahmt: Chef der Vatikanbank unter Geldwäsche-Verdacht"

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  • Es hat sich also auch nach der Abberufung der alten Führungsriege und bestellung von Ettore Gotti Tedeschi als neuen Vorstandsvorsitzenden durch Razinger nichts in der Vatikanbank geändert :)

    ich empfehle an dieser Stelle das buch "Vatikan AG", erschienen im ital. Original unter "Vaticano SpA" von Gianluigi Nuzzi. Wer das gelesen hat, der ist von solch einer Meldung nicht wirklich überrascht.

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    Die Gelder, die die institution "Kirche" für Versprechen, die sie m. E. niemals halten kann, bekommen hat, sind meiner Meinung durch betrug (= du kommst mit Sicherheit in den Himmel) erlangt worden. Die Angst der Menschen für eigene Zwecke auszunutzen, halte ich für unmoralisch.
    Das Geld für meine Solarpanels habe ich nicht durch Gaunerei erworben.
    Sehen Sie den Unterschied ?

    Das Wort "enteignen" ist leider nicht an Stalinismus gebunden, die bundesregierung kann es auch und macht es auch! bitte erweitern Sie ihre Schublade.

  • Sieh an! Stalinist Norbert möchte enteignen, so wie er vermutlich alles und jeden enteignen möchte- natürlich nach seinem Gusto. ich bin dafür, zunächst mal alle Neostalinisten. Salonsozialisten und Champagnerkommunisten zu enteignen, ihnen ihre Solarpanels vom Dach zu reissen und den Erlös den Sozialkassen zuzuführen.

    btw: Sind Sie einer der "Gläubigen", von denen Sie in ihrem beitrag stammeln? Mit Sicherheit nicht. Von daher geht Sie das, über das Sie schreiben, auch einen feuchten Sch...dreck an.

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