Mindestpreis: Deutsche Bank bietet Postbank-Aktionären 25 Euro

Mindestpreis
Deutsche Bank bietet Postbank-Aktionären 25 Euro

Wie erwartet zeigt sich die Deutsche Bank nicht gerade großzügig: Deutschlands größtes Geldhaus bietet den Aktionären der Postbank im Zuge der angestrebten Mehrheitsübernahme 25 Euro je Aktie. Dies ist der gesetzliche Mindestpreis, den die Finanzaufsicht BaFin ermittelt hat.
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HB FRANKFURT. Vergangene Woche hatte das größte deutsche Geldhaus angekündigt, den Postbank-Aktionären zwischen 24 und 25 Euro je Aktie zahlen zu wollen. Die Deutsche Bank will ihren Anteil an der Postbank von derzeit knapp 30 Prozent auf eine Mehrheit aufstocken. Am Montag war die Postbank-Aktie bei 24,91 Euro aus dem Handel gegangen.

Für die Übernahme der Postbank plant die Deutsche Bank eine Megakapitalerhöhung. Sie nimmt dabei nach Angaben von Montagabend 10,2 Mrd. Euro ein - etwas mehr als die zuletzt erwarteten 9,8 Mrd. Euro. Mit dem Geld will sie sich selbst und die künftige Tochter Postbank wetterfest machen, bevor die neuen Kapitalvorschriften Basel III in Kraft treten.

Der Großteil der Erlöse dient zur Stärkung der dünnen Kapitaldecke der Postbank.

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