Mittelzufluss: Vermögensverwalter BlackRock erwartet viel neues Geld

Mittelzufluss
Vermögensverwalter BlackRock erwartet viel neues Geld

Der Vermögensverwalter BlackRock geht davon aus, dass sich die Volkswirtschaften weltweit in einem Prozess der Gesundung befinden. Wenn sich die Unsicherheit einmal gelegt habe, würde auch wieder investiert werden.
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HB NEW YORK. Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock erwartet für das aktuelle Quartal einen starken Mittelzufluss. Die Sorgen um den US-Immobilienmarkt und die amerikanische Wirtschaft seien zwar noch zu spüren, sagte Konzernchef Laurence Fink am Dienstag auf einer Branchenkonferenz. Doch weltweit befänden sich die Volkswirtschaften in einem Prozess der Gesundung. Investoren suchten nach Wegen, ihr Geld zu höheren Renditen anzulegen.

"Wenn sich die Unsicherheit einmal gelegt hat, wird man sehen, dass viel von diesem Geld auch eingesetzt wird", sagte Fink.

Seinen Worten zufolge dürfte der Mittelzufluss von BlackRock im laufenden dritten Quartal an die starke Entwicklung des Schlussvierteljahres von 2009 anknüpfen. Damals flossen dem US-Konzern, der insgesamt Vermögenswerte von mehr als drei Billionen Dollar (2,3 Billionen Euro) verwaltet, netto 39,7 Mrd. Dollar zu. Der Wert liegt deutlich über dem Niveau des zweiten Quartal dieses Jahres von 28,4 Mrd. Dollar.

An der Börse kam Finks Ausblick gut an. Die BlackRock-Aktie schnellte 5,4 Prozent nach oben.

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