Möglicher Verkauf
Morgan Stanley will offenbar Rohstoffe loswerden

Die Rohstoffsparte der US-Großbank Morgan Stanley könnte in absehbarer Zeit den Besitzer wechseln. Konzernchef James Gorman äußerte sich dazu zurückhaltend - aber ein möglicher Käufer verrät mehr Details.
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New YorkDie US-Großbank Morgan Stanley denkt über den Verkauf ihres Rohstoffgeschäfts nach. Das Geldhaus prüfe derzeit „verschiedene Strukturen“ für die milliardenschwere Sparte, sagte Konzernchef James Gorman am Donnerstag nach der Vorlage von Quartalszahlen.

Laut Bankenkreisen spricht das Kreditinstitut seit über einem Jahr mit Katars Staatsfonds QIA über eine Veräußerung von einer Mehrheitsbeteiligung des Geschäfts. Am Montag hatte Katars Regierungschef Sheich Hamad bin Jassim Al-Thani gesagt, dass sich der Golfstaat derzeit einen Vorschlag ansehe, der darauf abziele, in Morgans Stanleys Rohstoffgeschäft zu investieren. Das Opec-Mitgliedsland benötige aber ein paar Wochen Zeit, um die Details zu prüfen.

Die Rohstoffsparte von Morgan Stanley hat dem Geldhaus im vergangenen Jahrzehnt geschätzte 17 Milliarden Dollar eingebracht. QIA verwaltet rund 100 Milliarden Dollar und ist unter anderem bereits an Xstrata und Barclays beteiligt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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