Möglicherweise keine Entlastung: DWS-Fonds droht Hypo Real Estate

Möglicherweise keine Entlastung
DWS-Fonds droht Hypo Real Estate

Die größte deutsche Fondsgesellschaft, DWS, droht dem Vorstand der Immobilienbank Hypo Real Estate die Entlastung auf der Hauptversammlung zu verweigern. DWS-Chef Klaus Kaldenmorgen zeigt sich entsetzt über die Verluste der im Dax notierten Münchner Immobilienbank.

HB MÜNCHEN. Der Geschäftsführer der Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, Klaus Kaldemorgen sagte der "Süddeutschen Zeitung" vom Dienstag, darüber, dass "Hypo Real Estate nun auch sehr überraschend Verluste aus ihrem Kreditportfolio meldete, bin ich sehr entsetzt. Ich erwäge deshalb, die Entlastung zu verweigern."

Die Münchner Immobilienbank hatte wegen der US-Kreditkrise vor einer Woche völlig überraschend 390 Mill. Euro abgeschrieben. "Das Subprime-Thema ist seit Juli auf der Agenda, trotzdem zeigte sich der Vorstand noch im Dezember äußerst entspannt und signalisierte keine Probleme. Und nur einen Monat später findet man doch etwas", kritisierte Kaldemorgen. "Es ist die heiligste Aufgabe eines Bankers, die Risiken in seinen Büchern zu verstehen." Die Hauptversammlung der Hypo Real Estate findet am 27. Mai statt. Der Konzern ist zu 100 Prozent in Streubesitz.

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