Münchener-Rück-Tochter
Auf Ergo wartet neue Sparrunde

Der Versicherer Ergo will erneut Geld einsparen und Jobs abbauen. Bereits 2008 strich die Münchner-Rück-Tochter 1800 Arbeitsplätze. Um solche Dimensionen gehe es diesmal aber nicht, heißt es bei Ergo.
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MünchenDer Düsseldorfer Versicherer Ergo steht vor einer weiteren Sparrunde. Einem am Donnerstag vorab verbreiteten Bericht des „Manager Magazins“ zufolge läuft es auf ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm hinaus. „Das wird ein Programm, das die Dimensionen der Sanierungsrunde des Jahres 2008 erreicht“, zitierte das Blatt einen Konzerninsider.

Damals musste die Tochter der Münchener Rück 180 Millionen Euro einsparen und dafür 1800 Jobs abbauen. Eine Ergo-Sprecherin dementierte, dass es um solche Dimensionen geht. „Solche oder ähnliche Zielgrößen liegen der gestarteten Vertriebsinitiative nicht zugrunde.“ Es gehe vor allem darum, die Beratungsqualität für Kunden zu verbessern. Das werde Konsequenzen für die Prozesse und Strukturen im Vertrieb haben.

Konkrete Ergebnisse lägen allerdings noch nicht vor. Sie würden nun in Projekten erarbeitet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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