M&A
Deutsche Bank legt beim Investment-Banking zu

Die Deutsche Bank bleibt in schwierigen Zeiten eine der ersten Adressen im weltweiten Investment-Banking. Die Sparte kletterte weltweit bei Fusionen und Übernahmen um acht Plätze.
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DüsseldorfDie Deutsche Bank bleibt in schwierigen Zeiten eine der ersten Adressen im weltweiten Investment-Banking. Die Sparte um Anshu Jain, den designierten Co-Chef des Konzerns, kletterte weltweit bei Fusionen und Übernahmen (M&A) um acht Plätze auf Rang vier.

An erster Stelle rangierte im ersten Quartal 2012 JP Morgan. Im Heimatmarkt liegt die Deutsche Bank auf Platz zwei hinter der Investmentbank Rothschild.

In Deutschland kassierte die Bank in den ersten drei Monaten Provisionen in Höhe von knapp 51 Millionen Dollar, errechnete Thomson Reuters für das Handelsblatt. Damit nimmt das Geldhaus gut 13 Prozent mehr ein als im ersten Quartal 2011.

Die Provisionen aus M&A-Beratung und Aktien- und Anleiheplatzierungen machen zwar nur einen kleinen Teil der Einnahmen des gesamten Investment-Bankings aus. Sie sind aber ein enorm wichtiger Imagefaktor für die Banken. Wer in den Ranglisten oben steht, der hat es auch leichter, Kunden für den Handel zu gewinnen, mit dem die Banken deutlich mehr Geld verdienen.

Robert Landgraf
Robert Landgraf
Handelsblatt / Chefkorrespondent Finanzmärkte

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