Nach Fusion
DZ Bank und WGZ Bank führen Immobiliengeschäft zusammen

Nach der Fusion mit der WGZ Bank macht die DZ Bank Fortschritte. Denn die Zusammenlegung der Immobiliengeschäfte beider Banken nimmt konkrete Formen an. SG Hyp und WL Bank einigten sich auf wesentliche Bedingungen.
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FrankfurtDie DZ Bank macht nach der Fusion mit der WGZ Bank Fortschritte bei der Zusammenführung ihres Immobiliengeschäfts. Die beiden genossenschaftlichen Immobilienbanken DG Hyp und WL Bank einigten sich auf wesentliche Bedingungen für ihren Zusammenschluss, wie sie am Dienstag mitteilten. Mit der Einbringung der ehemaligen WGZ-Tochter WL Bank in die DG Hyp entstehe Deutschlands größte Pfandbriefbank. Davon verspricht sich die DZ Bank Einsparungen im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Wie viele der rund 850 Jobs der Neuordnung zum Opfer fallen, ließen DG Hyp und WL Bank offen. Die Folgen für die Beschäftigten sollten „so gering wie möglich gehalten werden“, hieß es nur.

Die Hypothekenbank soll unter der Marke DZ Hyp auftreten und vom kommenden Jahr an Gewerbekunden, Wohnungswirtschaft und Kommunen aus einer Hand bedienen. DG-Hyp-Chef Georg Reutter und WL-Bank-Chef Frank Mühlbauer sollen die fusionierte Bank als Co-Chefs gemeinsam führen. Den juristischen Firmensitz teilen sich Hamburg und Münster, die auch die wichtigsten Standorte bleiben sollen.

Hauptversammlungen von DG Hyp und WL Bank sollen bis Mitte nächsten Jahres über die Fusion entscheiden, die rückwirkend zum 1. Januar 2018 vollzogen werden soll. Die WL Bank soll dabei in der DG Hyp aufgehen. DZ Bank und WGZ hatten sich im vergangenen Jahr nach mehreren gescheiterten Anläufen zum Spitzeninstitut der knapp 1000 deutschen Volks- und Raiffeisenbanken zusammengeschlossen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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