Nach Handelsverlust
JPMorgan baut Risikoausschuss um

Die US-Großbank JPMorgan Chase zieht aus seinen Handelsverlusten Konsequenzen: Das Institut will laut eines Medienberichts seinen Risikoausschuss neu strukturieren. Für das Gremium soll ein neuer Experte im Gespräch sein.
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New YorkNach den milliardenschweren Handelsverlusten zieht die US-Großbank JPMorgan Chase einem Medienbericht zufolge weitere personelle Konsequenzen. Das Geldhaus wolle seinen Risikoausschuss neu strukturieren, berichtet das „Wall Street Journal“ am Freitag unter Berufung auf nicht genannte Kreise. Das Gremium dürfte durch einen Experten aufgestockt werden, der bereits Erfahrung im Risikogeschäft hat. Ein JPMorgan-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Das Kreditinstitut entließ bereits seine Investmentchefin. Die über das Geldhaus hinaus bekannte Top-Bankerin Ina Drew musste ihren Hut nehmen. Sie war eine der am höchsten bezahlten Mitarbeiterinnen der Bank, arbeitete 30 Jahre für das Institut und genoss hohes Ansehen an der Wall Street. Zugleich kündigte JPMorgan an, eine spezielle Arbeitsgruppe werde den Umgang mit dem Vorfall überwachen. Insgesamt könnte das größte US-Finanzinstitut mehr als drei Milliarden Dollar verloren haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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