Nach Kritik der Notenbank
Credit Suisse kommt bei Kapitalerhöhung voran

Nach der Kritik der Schweizer Notenbank hat die Credit Suisse ihr Kapital erfolgreich aufgestockt. Maßnahmen brachten 930 Millionen Franken ein. Bis zum Jahresende will die Bank 15,3 Milliarden Franken ansammeln.
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ZürichDie Schweizer Großbank Credit Suisse kommt mit der von der Schweizer Notenbank geforderten Aufpolsterung ihrer Kapitaldecke voran. Die Auszahlung von Boni in Aktien sowie der Rückkauf von Wertpapieren bringen rund 930 Millionen Franken ein, wie die zweitgrößte Bank des Landes am Donnerstag mitteilte. Damit ist Credit Suisse dem im Juli angekündigten Ziel, das Kapital bis Ende des Jahres um 15,3 Milliarden Franken (rund 12,7 Milliarden Euro) zu stärken, einen weiteren Schritt näher gekommen.

Als Teil des Pakets schlug der Konzern den Mitarbeitern vor, künftige Zahlungen aus einem Bonusprogramm in Aktien statt in Bargeld zu erhalten. Allerdings war nur die Hälfte der Mitarbeiter dazu bereit, während Credit Suisse mit einer Umwandlungsquote von 58 Prozent gerechnet hatte. Damit verbessert sich die Kapitalausstattung lediglich um 550 Millionen Franken statt wie geplant um 750 Millionen Franken.

Besser als erwartet lief dagegen der Rückkauf von Anleihen und Kapitalinstrumenten. Credit Suisse erwarb Papiere im Gesamtvolumen von 4,8 Milliarden Franken. Da die Bank dafür weniger als den Nominalwert zahlte, wurde das Kapital um weitere 380 Millionen Franken gestärkt.

Bereits im vergangenen Monat konnte Credit Suisse mit Maßnahmen wie der Platzierung von Wandelanleihen oder dem Verkauf einer Beteiligung 8,7 Milliarden Franken beschaffen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte im Juni die ihrer Einschätzung zufolge unterdurchschnittliche Kapitalausstattung der Bank mit ungewohnt deutlichen Worten kritisiert und noch in diesem Jahr Verbesserungen gefordert. Investoren und Analysten hatten der Konzernführung daraufhin vorgehalten, zu stark auf das kapitalintensive und schwankungsanfällige Investmentbanking zu setzen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das wird absolut NULL bringen und das weiss jeder der diesen Verein intern kennt.

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