Nach Skandal

Deutsche misstrauen Ergo-Vertretern

Um das Image von Versicherungsvertretern der Ergo steht es nicht besonders gut. Nach einer Umfrage misstraut ihnen jeder vierte Deutsche. Besonders groß ist die Sorge vor schlechter Beratung.
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Jeder vierte Deutsche misstraut Ergo-Vertretern. Quelle: dpa

Jeder vierte Deutsche misstraut Ergo-Vertretern.

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DüsseldorfDie Skandale um die Sex-Party und falsch berechnete Riester-Verträge haben das Image von Versicherungsvertretern der Ergo deutlich beschädigt. Knapp jeder vierte Deutsche will sich nur ungern von Außendienstmitarbeitern der Assekuranz beraten lassen. Grund dafür ist mangelndes Vertrauen: 60 Prozent der Ergo-Ablehner befürchten, dass die Versicherungsvertreter sie falsch beraten. Das ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern, die Handelsblatt FinanceToday, der internationalen Presseschau für die Finanzbranche, exklusiv vorliegt.

Auch der vom Unternehmen aufgestellte Regelkatalog wird aus Sicht der Versicherungskunden nur bedingt dazu beitragen, solche Skandale künftig zu verhindern. Lediglich 15 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass der Verhaltenskodex für selbstständige Vertreter und die Maßnahmen zur Verbesserung der Beratung tatsächlich den gewünschten Erfolg bringen. Danach gefragt, ob es die Assekuranz überhaupt schaffen kann den Imageschaden zu reparieren, sehen viele Deutsche schwarz: Jeder zweite Befragte geht nicht davon aus, dass es der Versicherung gelingt, das verlorengegangene Kundenvertrauen wieder herzustellen

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10 Kommentare zu "Nach Skandal: Deutsche misstrauen Ergo-Vertretern"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • genau und so einer bist du auch oder??? seriöser makler und auch noch verpflichte das beste für den kunden zu empfehlen klaaarrr, der makler hat keine miete zu bezahlen und so.
    nur schwachsinn hier vor allem dein komentar.
    grüße

  • Ich bin nicht beruflich mit der Ergo verbandelt, im Gegenteil: Ich arbeite für die Konkurrenz - und da festangestellt. Soviel vorweg.

    Wenn man diesen Artikel liest "Deutsche misstrauen Ergo-Vertretern", und dann herausfindet, dass es sich dieses Urteil gerade mal auf 25% von 1000 Befragten stützt, ist man geneigt, der Ergo Glauben zu schenken, die eine Kampagne gegen sich beklagt.

    Mit größerer statistischer Signifikanz hätte man titeln können "Deutsche vertrauen der Ergo trotz Skandalen". Wieso hat man nicht?

  • Na, das sagen Sie mal dem Anleger an der Börse, die gerade in der letzten Woche wieder Milliarden verbrandt haben, da wird sich der Kunde mit der LV freuen, der bekommt zumindest sein Geld wieder, der an der Börse hat mal eben 15% Miese in einer "Woche" gemacht, das ist erst eine tolle Geldanlage!!

  • Und wohner kommt die hohe Wertschätzung des Maklers? Von der höchsten Provision natürlich!

  • von was leben denn die Vertreter der Allianz, Generali, HUK und wie sie alle heißen? Das Problem sind nicht einzelne Auswüchse, sondern das System an sich. Das System heißt versteckte Kosten, staatlich geschützte Intransparenz und Unflexibilität. Einer meiner Kunden hat nach 20 Jahren Laufzeit mit seiner Kapitallebensversicherungs-Police genau 0 Euro erwirtschaftet. Der Vertrag läuft noch bis 2025...

  • Jeder 4te ... hmm, welch ein aussagekräftige Umfrage ist das denn?
    Überlegung einer Generalagentur:
    Dann müssten sämtliche ERGO Vertreter anfangen sich um einen neuen Job zu bemühen. Denn ...
    Bei einer Terminanzahl von 16 Stück in der Woche würde bekanntlich nur jeder 2te stattfinden (Ausfallquote) somit bleiben noch 8.
    Jeder 4te sagt nun von vornherein "NEIN" zum ERGO-Vertreten. Das sind dann noch 6 Termine die stattfinden würden.
    Bei einem Abschlussverhälltnis von 3:1 würden das 2 Abschlüsse pro Woche bedeuten.
    Auf´s Monat gerechnet 8 Abschlüsse!
    So und nun kommt der Vertreter ins grübeln...

    Woher kommen dann meine im Schnitt 40 Anträge her?

    So lang kann kein Arbeitstag sein, keine Woche Tage haben.

    Also glaube keine Statistik/Umfrage nicht, die Du selber gefälscht hast :-).

    Kompliment an das Handelsblatt und ihre Informanten.

  • Hmm, interessanter Artikel, zumal 1000 Befragte bezogen auf knapp 82 Mio etwa seeeehr wenig ist- repräsentativ? Da ga es schonmal vor einiger Zeit in der FTD und der Welt einen Kommentar.
    Herr Oskar, das System Vetrieb funzt über Verkaufserlöse- Grüße vom Kapitalismus.

  • Die Vermittler der ERGO leben nur von der Provision, ob Miete, Auto oder sonstiger Unterhalt wie sollen die Verpflichtungen des Alltags bezahlt werden? Da muß um jeden Preis verkauft und nicht beraten werden.

  • Pauschales Abqualifizieren der Branche ist nicht nur wenig hilfreich, sondern zeugt auch von fehlenden Marktkennt-nissen. Der gemeine deutsche Michel hat nun mal wenig Ahnung von Finanzthemen und tut auch nichts, um das zu ändern. Der Verbraucher hätte schon seit vielen Jahren bei Altersvorsorgeprodukten gegenüber dem Ausschließlichkeits-vertrieb des Ergo-Konzerns misstrauisch sein müssen, wenn man sich denn durch Fachzeitschriften (und nicht von dem mediengeilen Herrn Tennhagen)von den miserablen Leistungskennzahlen der beiden LV-Töchter informiert hätte.

    Leid müssen aber einem auch die Ausschließlichkeitsstrukis
    des Ergo-Konzerns tun. Die müssen ausschließlich die zumindest im Altersvorsorgebereich schwachen Produkte verkaufen, um ihre Miete usw. zahlen zu können. Die haben nichts Besseres im Angebot. Daher kann man jedem Verbraucher nur raten, sich bei einem seriösen Makler Rat zu holen. Der Makler ist verpflichtet, dem Kunden das für ihn beste Produkt anzubieten. Und es gibt leistungsstarke Anbieter von Altersvorsorgeprodukten. Diese Anbieter fallen weniger durch massive Medienwerbung auf, sondern durch dauerhaft gute Leistungskennzahlen und hohe Wertschätzung unter den Maklern.

    paulpruefer@arcor.de

  • Ach, das Misstrauen vergeht auch irgendwann. Im Grunde genommen sind doch alle Versicherungen gleich. Bei der ERGO ist es halt publik geworden. Glaubt irgendeiner, dass es bei den Anderen besser aussieht? Versicherungen sind dazu da, den Kunden durch gezielte Verunsicherung Verträge aufzuschwatzen und dadurch abzukassieren. Was soll die Versicherung mit den ganzen Überschüssen denn sonst machen? Doch nicht als Überschussbeteiligung an die Kunden einer LV mit Kapitalbildung ausbezahlen. Das wäre ja noch schöner. Was verblasen wurde, ist nunmal kein Überschuss mehr. Der heuchlerischen Versicherungsbranche könnte viel weniger zum verprassen bleiben, wenn sich der Deutsche nicht immer soviel Angst einreden lassen und deshalb unzählige sinnlose Versicherungen kaufen würde.

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