Naturkatastrophen: Münchener Rück reicht Anleihe weiter

Naturkatastrophen
Münchener Rück reicht Anleihe weiter

Die Münchener Rück hat zum ersten Mal in 2012 eine Naturkatastrophen-Anleihe platziert. Der Cat Bond im Volumen von 75 Millionen Dollar sei über die Zweckgesellschaft Queen Street an Investoren weitergereicht worden.
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MünchenDie Münchener Rück hat zum ersten Mal in diesem Jahr Geschäftsrisiken aus möglichen Naturkatastrophen an Investoren weitergereicht. Eine entsprechende Anleihe - ein sogenannter Cat Bond - im Volumen von 75 Millionen Dollar sei über die Zweckgesellschaft Queen Street am Kapitalmarkt platziert worden, teilte der weltgrößte Rückversicherer am Dienstag in München mit. Es handele sich um finanzielle Risiken aus Hurrikanen in den USA und Stürmen in Europa.

Treten bestimmte Kriterien ein, haften die Investoren bei diesen Naturkatastrophen statt des Versicherers. Dann ist ihr eingesetztes Geld weg. Wenn nicht, kriegen sie eine meist recht hohe Rendite. Im konkreten Fall hat die Anleihe eine Laufzeit bis zum 9. April 2015. „Die Risikoprämie beträgt 8,5 Prozent.“ Zusätzlich bekämen die Anleger noch eine variable Verzinsung aus einem US-Geldmarktfonds. Die Münchener Rück betonte, sie erhalte durch die Transaktion eine Entlastung bei Schäden aus Extremereignissen, die rechnerisch nur ein Mal in 50 Jahren vorkämen.

Vergangenes Jahr wurden neue Cat Bonds im Volumen von 4,3 Milliarden Dollar an den Markt gebracht. Die Münchener Rück hat aus diesem Wege 350 Millionen Dollar an eigenen Risiken abgegeben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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